Labortraining zum Nachweis von Tierarzneimittelrückständen in Lebensmitteln tierischen Ursprungs

20.02.2017 - 24.02.2017

Was bietet das AGES-Labortraining zur Analytik von Tierarzneimittelrückständen (20.-24.02.2017)?

Das 5-tägige Intensivtraining findet im nationalen Referenzlabor der AGES am Institut für Lebensmittelsicherheit in Wien statt. In einer Kombination von theoretischem Hintergrundwissen und praktischer Durchführung wird die Rückstandsanalytik von Tierarzneimitteln von der Probe bis zum Prüfbericht vermittelt.

Sie erwerben Kenntnisse der diesbezüglichen rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen zur Validierung der analytischen Methoden, Qualitätssicherung sowie Beurteilung von Resultaten. Die relevanten Arbeitsschritte werden eigenständig an realen Proben unter fachgerechter Anleitung im voll ausgestatteten Labor durchgeführt.

Zielgruppe für das Labortraining:

AnalytikerInnen, LaborleiterInnen, GutachterInnen und Sachverständigen im Qualitätsmanagement, in der Forschung und Beratung von Lebensmittelunternehmen und Kontrollstellen und sonstigen Interessierten vermittelt das Labortraining wissenschaftlich und regulatorisch basierte theoretische und praktische Kenntnisse zur Rückstandskontrolle von Tierarzneimitteln.

Anmeldeinformationen:
Wir bitten um schriftliche Anmeldung bis spätestens 6. Februar 2017.
Verantwortlich für Programm:
AGES-Akademie Kursmanagement: DI Dagmar VOCK
Telefon: +43 50 555-25201
Fax: +43 50 555-25209
E-Mail: ages-akademie@ages.at
Ort: AGES – Institut für Lebensmittelsicherheit Wien
Nationales Referenzlabor für Tierarzneimittel und Hormone
Spargelfeldstraße 191
A-1220 Wien
Veranstaltungsart: Labortraining

Kosten: Für einen Standardkurs von 5 Tagen mit 4 Personen in Summe: € 9.600,-; pro Teilnehmer/in mit 4 TN in einem Kurs: € 2.400.--

Trainingsinhalte:

  • Analytik von Tierarzneimittelrückständen in tierischen Matrizes bzw. Lebensmitteln
  • Tierarzneimittel und deren Metaboliten als potenzieller Rückstand
  • Validierung von analytischen Methoden nach EU-Kriterien (Entscheidung der Kommission 2002/657/EG)
  • Anforderung an Screening- und Bestätigungsmethoden nach der Entscheidung der Kommission 2002/657/EG
  • Diskussion von rechtlichen Grundlagen in der EU (RL 96/23/EG, VO 37/2010)
  • Nationaler Rückstandskontrollplan für Tierarzneimittel
  • Probeneingang und -verwaltung; Probenregistrierung mittels Datenbanksystem
  • Laborinfrastruktur – Raum, Geräte/Equipment 
  • Qualifikation des Laborpersonals
  • Qualitätsmanagement; Eignungsprüfungen, Proficiency-Tests
  • Reporting
  • Besprechung zu spezifischen Anforderungen der Teilnehmerinnen

Trainingsteam:

Dr. Georg MAYERHOFER (Leiter der Abteilung Tierarzneimittel, Hormone und Kontaminanten)
Dr. Martin BRANDTNER (Leiter der Gruppe Tierarzneimittel)
Johann BURGER, MSc (Leiter der Gruppe Hormone und verbotene Tierarzneimittel)


x