Bodenuntersuchung

Ohne menschlichen Einfluss würden wichtige Elemente wie Stickstoff, Phosphor oder Kaliumdurch Laubfall und das Absterben der Pflanzen wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. In einem Garten wird aber zurückgeschnitten, gemäht, geerntet und entsorgt. Dadurch stehen für die Pflanzen im Boden immer weniger Nährstoffe zur Verfügung.

Eine Bodenuntersuchung ist die Grundlage für eine sachgerechte und ökologisch sinnvolle Ergänzung dieser Nährstoffe. Sie gibt Aufschluss über die aktuelle Bodenbeschaffenheit, die Nährstoffvorräte und die Bodenfruchtbarkeit. Üblicherweise werden der pH –Wert (Säuregehalt), der Gehalt an pflanzenverfügbarem Phosphor (P), Kalium (K) und eventuell Magnesium (Mg) sowie der Humusgehalt analysiert. Bei speziellen Fragestellungen kann z.B. auch der Gehalt an Spurenelementen von Interesse sein.

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Hinweise zur Probenahme

Die Bodenprobe soll aus einer Fläche entnommen werden, die einheitliche Bodenverhältnisse aufweist. Bei offensichtlichen Unterschieden im Boden oder im Wuchs der Pflanzen sind entsprechend mehrere Proben notwendig. Man sticht an 10 - 15 gleichmäßig auf der Fläche verteilten Stellen mit dem Spaten bis in ca. 30 cm Tiefe ein und drückt die Schnittflächen auseinander. An einer Seite des Loches wird eine dünne Erdschichte abgestochen und in ein sauberes Gefäß (z.B. Kübel) gefüllt. Diese 10 - 15 Einzelproben werden in dem Gefäß sorgfältig vermischt, ca. ein halber Liter Bodenmaterial wird in einen Kunststoffbeutel gefüllt und mit dem Probenbegleitschein im Labor abgegeben oder an das Labor gesandt.

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