Bathing water monitoring

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Changed on: 13.06.2019

Badegewässerdatenbank

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Hier finden Sie die KML-Datei mit allen Badegewässern für die Darstellung in Google Earth.

Bundesland Salzburg

Bild Gemeinde Badestelle Letzte Messung PDF
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Anif Waldbad Anif Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Bad Hofgastein Badesee Gastein, Bad Hofgastein Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Berndorf bei Salzburg Grabensee, Perwang Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Bürmoos Bürmooser See Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Flachau Winklersee, Flachau Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Flachau Reitecksee, Flachau Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Fuschl am See Fuschlsee, Fuschl Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Goldegg Goldegger See Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Goldegg Böndlsee, Goldegg Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Henndorf am Wallersee Wallersee, Henndorf Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Hintersee Hintersee Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Hof bei Salzburg Fuschlsee, Hof Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Hollersbach im Pinzgau Badesee Hollersbach Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Kuchl Bürgerausee, Kuchl Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Mattsee Mattsee, Mattsee Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Mattsee Mattsee, Lochen/Gebertsham Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Neumarkt am Wallersee Wallersee, Neumarkt Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Niedernsill Badesee Niedernsill Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Obertrum am See Obertrumer See, Staffl Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Saalfelden am Steinernen Meer Ritzensee, Saalfelden Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Salzburg Lieferinger Badesee, Salzburg Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Sankt Gilgen Wolfgangsee, St. Gilgen - Gamsjaga Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Sankt Gilgen Wolfgangsee, St. Gilgen Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Sankt Gilgen Wolfgangsee, St. Gilgen-Ried Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Sankt Koloman Seewaldsee, St. Kolomann Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Scheffau Harrbergsee, Freizeitanlage Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Seeham Obertrumer See, Seeham Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Seekirchen am Wallersee Wallersee, Seekirchen Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Seekirchen am Wallersee Wallersee, Zell Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Strobl Wolfgangsee, Strobl Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Tamsweg Prebersee, Tamsweg Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Uttendorf Badesee Uttendorf Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Zell am See Zeller See, Thumersbach Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Zell am See Zeller See, Schüttdorf Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Zell am See Zeller See, Prielau Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Zell am See Zeller See, Erlberg Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF
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Zell am See Zeller See, Zell am See Ausgezeichnete Badegewässerqualität PDF

Bathing Waters App

The AGES bathing waters app provides up-to-date information and figures on water quality, visibility depth and temperature for all Austrian bathing Locations with the official start of the spa season on 15 June. (App download – see services below).

Logo BMASGK

The bathing waters database is compiled on behalf of and in cooperation with the Federal Ministry of Health and Women’s Affairs.

Die Europäische Kommission veröffentlicht jedes Jahr einen Bericht über die Qualität der Badegewässer, der jeweils vor Beginn der nächsten Badesaison herausgegeben wird. Im Bericht 2018 wurden über 97 % der 263 österreichischen Badestellen mit „ausgezeichnet“ bewertet, 1,9 % mit „gut". Nur eine Badestellen (0,4 %) wies „mangelhafte" Qualität auf. 

Bericht: Qualität der europäischen Badegewässer 2018

Interaktive Badegewässerkarte Europa


caption
IS7038.JPG
IS7038.JPG

The following parameters are used to categorise bathing water quality:

Indicator bacteria

which indicate a possible contamination with faeces:

Escherichia coli

The reference value 100 CFU/100ml should not be exceeded. Should the limit of 1000 CFU/100 ml be exceeded, a follow-up test must be carried out as soon as possible. If the limit is exceeded in this follow-up test again, the district council must be informed.

Intestinal Enterococcus

The reference value 100 CFU/100 ml should not be exceeded.

Visibility Depth

As a rule of thumb, you should be able to see your feet when you are standing knee-deep in water.


Warmes Wasser freut nicht nur die Badegäste

Höhere Wassertemperaturen sind nicht nur angenehm für den Menschen, auch Wasserschnecken können sich darin besser vermehren - und in den Wasserschnecken auch Zerkarien, mikroskopisch kleine Parasiten, die beim Menschen zu Juckreiz und Ausschlag führen können, zur so genannten Badedermatitis.

AGES-Folder Badedermatitis

Zerkarien (Gabelschwanzlarven) sind Larven von Saugwürmern. Sie entwickeln sich in Wasserschnecken und werden anschließend in großer Menge ausgeschieden. Sie kommen sowohl im Süßwasser als auch im Salzwasser, hauptsächlich im seichten Uferbereich, vor. Im Wasser überleben sie nur einen Tag, sie müssen daher schnell in Wasservögel gelangen, um ihren Entwicklungszyklus abschließen zu können. Menschen werden nur „unabsichtlich“ befallen, die Parasiten sterben in der Haut schnell ab. Dabei können sie aber eine Immunreaktion auslösen, die zu Juckreiz und Hautausschlägen, der Badedermatitis führt.

Die erstmalige Infektion verläuft oft asymptomatisch (= ohne Krankheitszeichen) und bleibt unentdeckt. Wenn Symptome auftreten, sind diese meist mild und rasch abklingend. Wird ein Mensch aber mehrmals von Zerkarien befallen, kann es zu teils heftigem Juckreiz, Rötung und Quaddelbildung kommen. In den meisten Fällen klimgt die Badedermatitis nach ein bis maximal zwei Wochen ab.

Das Vorkommen von Zerkarien bedeutet nicht, dass die Wasserqualität schlecht wäre. Es müssen geeignete Wasserschnecken vorhanden sein, damit es überhaupt zur Ausbildung von Zerkarien kommt. In Österreich wurde das Vorkommen der Badedermatitis erstmals Ende der 1960-er Jahre beschrieben; seitdem sind in allen Bundesländern in einzelnen Gewässern Zerkarien in Verbindung mit Fällen von Badedermatitis dokumentiert worden. Gechlortes Wasser, z. B. in einem öffentlichen Schwimm- oder Freibad, stellt kein Risiko für eine Badedermatitis dar.

Biologischer Entwicklungszyklus von Vögel-Saugwürmern

Von Vögel-Schistosomen (= Saugwürmer) befallene Wasservögel geben über ihren Kot Wurmeier (A) ins Wasser ab. Die geschlüpften Larven der ersten Generation, Miracidien (B) genannt, befallen Wasserschnecken (C) als Zwischenwirt. Die dritte Larvengeneration - die Zerkarien (D) - werden von den Wasserschnecken (manchmal sind auch noch weitere Zwischenwirte erforderlich) vor allem bei Temperaturen über 24 °C ins Wasser abgegeben. Diese Larven suchen sich dann einen Entenvogel (E) als Endwirt und durchdringen im Wasser dessen Haut. Die Zerkarien verlieren dabei ihre Schwanzstrukturen und werden zu Schistosomulae (F), welche über den Pfortaderweg in den Darm gelangen, wo sie zu geschlechtsreifen, circa 10 mm langen Saugwürmern (G) werden. Die Eier dieser auch Pärchenegel genannten Würmer gelangen dann mit dem Entenkot wieder ins Gewässer. Die Haut von badenden Menschen (H) wird nur irrtümlich durchbohrt; in der Haut des Menschen sterben Zerkarien binnen Stunden ab.


Vorsicht wenn die Algen blühen

An Badestellen herrscht meist Hundeverbot. Wenn es heiß ist, gönnen HundehalterInnen ihren Vierbeinern aber auch gerne eine Abkühlung. Bei manchen Tümpeln, Teichen usw. ist aber Vorsicht geboten: Bei hohen Wassertemperaturen kann es zu einer raschen Vermehrung von Cyanobakterien kommen, der sogenannten „Algenblüte“. Cyanobakterien können Toxine (Gifte) bilden die für Hunde tödlich sein können, z. B. wenn sie sich die Algenblüten aus dem Fell lecken. Eine Gefahr stellt auch das verrottende „Blütenmaterial“ am Ufer dar, welches manche Hunde fressen.

Cyanobakterien, umgangssprachlich „Blaualgen“ genannt, sind keine echten Algen, sondern Bakterien und natürliche Bestandteile von Oberflächengewässern. Vor allem in überdüngten Gewässern können sie sich massenhaft vermehren. Anzeichen für Cyanobakterien im Wasser sind:

  • bläulich-grüne Trübung des Wassers
  • Schlierenbildung
  • „Algenteppiche“ an der Wasseroberfläche („Erbsensuppe“)
  • eingeschränkte Sichttiefe von weniger als 1 Meter

AGES-Folder „Cyanobakterien in Badegewässern“

Bei Verdacht, dass ein Gewässer eine Anhäufung von Cyanobakterien zeigt, können Wasserproben bei der AGES auf Cyanobakterientoxine kostenpflichtig untersucht werden.


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