Wie wollen wir Citizen Science evaluieren?

Citizen Science erfreut sich wachsender Beliebtheit. An welchen Kriterien jedoch kann der Erfolg und Impact dieser Methode gemessen werden?
 
Die Evaluierung von Citizen Science Maßnahmen und ihre Auswirkungen auf Wissenschaft und Gesellschaft wird von Expertinnen und Experten vielfach diskutiert. Es besteht nach wie vor Bedarf, den Mehrwert als auch die besonderen Herausforderungen beim Einsatz dieser noch jungen, aber gegenwärtig zunehmend angewandten Methode in den vielfältigen Projekten sichtbar zu machen.

In diesem Workshop werden Instrumente zur Evaluierung von Citizen Science Projekten, Anträgen und Initiativen präsentiert und zur Diskussion gestellt. Die konkreten Evaluationskriterien konzentrieren sich auf den Prozess und die Ergebnisse und berücksichtigen die allgemeine wissenschaftliche Relevanz, sowie Auswirkungen auf die teilnehmenden Personen, die Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft. Eines der Instrumente ist ein Evaluationsfragenkatalog, der unter Einbeziehung von Expertinnen und Experten unterschiedlichster Tätigkeitsbereiche entwickelt wurde. Er dient sowohl als Checkliste für die Projektplanung, die Selbst-Reflexion sowie als Monitoring während der Projektlaufzeit und zur Darstellung der erzielten Ergebnisse am Projektende. Neben diesem Ansatz, der vor allem auf Projektebene ansetzt, wird es auch einen Input aus der Vogelperspektive geben, bei dem Hunderte von Citizen Science Initiativen beleuchtet werden.

Nach einer kurzen Konzeptvorstellung werden in einem partizipativen Prozess die Anwendbarkeit und der Nutzen der vorgeschlagenen Evaluierungskriterien  kritisch diskutiert.

Workshopleitung: Barbara Kieslinger (kieslinger@zsi.at), Sylvana Kroop (kroop@zsi.at)