Playful Research: Realität im Spiel. Ein Hands-on Workshop

Spielen schafft ungeahnte Freiräume. Es verändert für einen begrenzten Zeitraum die Regeln der Umgebung. Im Spiel können, wissen und wollen wir mehr. Es ist ja nur ein Spiel.
Normalerweise sind die Orte, an denen man spielt, genau festgelegt: Wir spielen am Spielbrett, auf dem Spielplatz, beim Sport, auf dem Bildschirm, im Internet, hinter VR-Brillen. Doch was passiert, wenn man nicht die Plattform, sondern Orte zum Mittelpunkt von Spielen macht – mitsamt ihrer Geschichte, den Menschen, die sich dort aufhalten, mitsamt ihrer biologischen, technischen, sozialen und ökonomischen Systeme – kurz, alles, was wir Realität nennen?

In einem kurzen Input-Block werden verschiedene Projekte vorgestellt, die buchstäblich Realität ins Spiel bringen. Neben verwertbaren Ergebnissen (z.B. zur Exploration und Hypothesengenerierung, aber auch zur quantitativen und qualitativen Datenerhebung in Natur-, aber auch Gesellschafts- und Sozialwissenschaften) befördern sie vor allem gelungene Partizipationsprozesse und ermöglichen Zusammenarbeit mit Citizen Scientists (oder Playful Researchers) auf Augenhöhe.

In diesem Hands-on-Workshop entwickeln, realisieren und playtesten die Teilnehmenden (ausgehend von eigenen Fragestellungen oder eigenem Kommunikationsbedarf) mit Hilfe eines durchstrukturierten Verfahrens Prototypen von Spielen.

Dauer des Workshops: 2 Stunden,
Teilnehmeranzahl: maximal 20
Anmeldung erforderlich.

Keywords
Spiel, Game Design, play-informed, Partizipation, Kreativität, öffentlicher Raum

Workshopleitung: Christiane Hütter, Psychologin und Game Designerin (frauhue@gmx.de)