Intergenerationale Dialoge: Potenziale des Narrativen

In Citizen Science-Projekten partizipieren – je nach Thema und Fragestellung – unterschiedliche BürgerInnen an Forschungsprojekten. In solchen, die sich bspw. einer nachhaltigen Entwicklung, der lokalen Weitergabe von Erfahrungswissen oder Fragen eines wachsenden Pflege- und Betreuungsbedarfs im Zuge einer alternden Gesellschaft widmen, beteiligen sich BürgerInnen aus verschiedenen Generationen. In laufenden Sparkling bzw. Citizen Science-Projekten wie etwa „Who cares?“, „Heat & Care“ oder „BrotZeit“ treten SeniorInnen, SchülerInnen und Angehörige unterschiedlicher Alterskohorten in einen erzählerischen Austausch – der intergenerationelle narrative Dialog wird zu einer Erhebungsmethode.

In diesem Workshop möchten wir VertreterInnen von Citizen bzw. Sparkling Science-Projekten dazu einladen, selbst in einen narrativen Dialog zu treten – quasi in einen Dialog über den intergenerationellen Dialog als eine Forschungsmethode. Im Rahmen eines moderierten Erzählcafés erzählen zunächst die Verantwortlichen des Workshops, sodann weitere WorkshopteilnehmerInnen über konkrete Erfahrungen mit intergenerationellen Methoden. Die verschiedenen Erfahrungen und Erzählungen führen uns dann zu einer gemeinsamen Reflexion über Möglichkeiten und Potenziale, aber auch über Grenzen und Fallen eines intergenerationellen Dialogs in Forschungsprojekten.

Workshopleitung: Elisabeth Reitinger (elisabeth.reitinger@aau.at), Gert Dressel und Andrea Sieber