Expanding horizons

Citizen Science hat in den letzten Jahren auch in Österreich einen enormen Aufschwung

erfahren. Wurde die Methode zu Beginn vor allem in der Ökologie angewandt, so gibt es

mittlerweile Projekte in den unterschiedlichsten Fachrichtungen und zu den

unterschiedlichsten Themen.

Der Fokus hat sich aber nicht nur in fachlicher Hinsicht verschoben.

Wurde früher in erster Linie die Qualität der Daten untersucht, so gibt es heute

auch Studien zur Art der Beteilung von BürgerInnen, zum Grad der Kommunikation

innerhalb der Projekte, zu transformativen Potentialen durch die Einbindung unüblicher

AkteurInnen und vieles mehr.

Mit dieser Session möchten wir vor allem folgende Fragen beantworten:

  • Welche Arten der Partizipation in Citizen Science Projekten gibt es in Österreich und international?
  • Welche Hürden gilt es bei einer intensiveren Inklusion von BürgerInnen zu nehmen?
  • Welche Chancen ergeben sich durch die verstärkte Partizipation in wissenschaftlichen Entscheidungsprozessen?
  • Für welche Projekte macht eine tiefere Beteiligung Sinn?
  • Wo sind die Grenzen der Partizipation?

Diese Session richtet sich an ProjektleiterInnen aller Fachrichtungen, die sich im Rahmen ihrer Arbeit mit

diesen Fragen auseinandersetzen, Einblick in ihre Erkenntnisse geben und Erfahrungen teilen möchten.

Sessionleitung: Florian Heigl <florian.heigl@boku.ac.at>