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EU-Schulprogramm für Milch, Obst und Gemüse

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Changed on: 31.07.2020

EU-Schulprogramm für Milch, Obst und Gemüse: Darf es eine gesunde Jause sein?

Obst und Gemüse sind gesund – das wissen die meisten Kinder. Doch in der Jausenbox verstecken sich oft andere Lebensmittel. Damit Kinder und Jugendliche öfter eine gesunde Jause essen, gibt es das EU-Schulprogramm für Milch, Obst und Gemüse. Europaweit wird dadurch einerseits die Verteilung von Obst, Gemüse, Milch und Milchprodukten an Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen gefördert. Andererseits können Schülerinnen und Schüler an Verkostungen teilnehmen. Außerdem erfahren sie bei Ausflügen auf einen Bauernhof mehr über Vielfalt, Herstellung und Produktion dieser Lebensmittel. Durch die Teilnahme am EU-Schulprogramm profitieren alle Kinder gleichermaßen, da die geförderten Lebensmittel günstiger sind. Für Pädagoginnen und Pädagogen gibt es zudem Unterrichtsmaterialien, die Unterstützung im Schulalltag anbieten.

"Profi-Quiz für Kinder"

Kann man Butter selbst herstellen? Welches Obst wächst auf Bäumen?
Nicht alle Kinder können diese Fragen leicht beantworten. Daher wurden im Rahmen des EU-Schulprogramms für das Schuljahr 2019/2020 Quizfragen rund um die Themen Milch, Obst und Gemüse zusammengestellt. Kinder im Alter zwischen 6 und 10 Jahren können sich dadurch verstärkt Wissen über landwirtschaftliche Produkte, Umwelt oder Inhaltsstoffe aneignen. Aufgeteilt nach zwei Bereichen (Milch bzw. Obst/Gemüse) stehen jeweils 20 Fragen in unterschiedlichen Kategorien zur Verfügung.

Die Quizfragen wurden unter der Leitung der Abteilung Zentrum Ernährung und Prävention der AGES mit finanziellen Mitteln der Europäischen Union im Auftrag der Agrarmarkt Austria erstellt. Sie stehen als PDF-Version zum Download zur Verfügung oder können online (als Desktop-Version) von den Kindern beantwortet werden.

"Experimentieren im Schulunterricht"

Für den Unterricht wurden im Schuljahr 2019/2020 zehn verschiedene Experimente rund um die Themen Milch, Obst und Gemüse ausgearbeitet.
Die Anleitungen umfassen neben den erforderlichen Materialien die genauen Durchführungsschritte und wissenswerte Grundlagen, die hinter den zu beobachtenden Effekten stecken. Zusätzlich gibt es Videos zu den Experimenten, die zur Demonstration im Unterricht verwendet werden können – entweder vorab als Anleitung oder im Nachhinein als Erfolgskontrolle. Ein Forschungsprotokoll unterstützt die jungen Forscherinnen und Forscher dabei, selbstständig Hypothesen aufzustellen. Der Lerneffekt kann mittels Fragenset zu den jeweiligen Experimenten überprüft werden (Wissens-Check als PDF zum Download oder auch online).

Die Unterrichtsunterlagen zu den Experimenten wurden unter der Leitung der Abteilung Zentrum Ernährung und Prävention der AGES mit finanziellen Mitteln der Europäischen Union im Auftrag der Agrarmarkt Austria erstellt. Sie stehen als PDF-Version zum Download zur Verfügung oder können online (als Desktop-Version) von den Kindern beantwortet werden. Die Unterrichtsunterlagen ergänzen bereits etablierte Produktlieferungen in am EU-Schulprogramm teilnehmenden schulischen Einrichtungen.

„Gesunde Ernährung macht Schule - Videos“

Im Schuljahr 2017/2018 wurden im Rahmen des Programms u. a. sieben Videos erstellt: In den fünf animierten Videos werden auf leicht verständliche Weise Tipps und Informationen rund um die Themen Milch, Obst und Gemüse gegeben. Die Animationen können auch mit Untertiteln in den Sprachen Deutsch, Englisch, Bosnisch-Serbisch-Kroatisch und Arabisch angesehen werden. In zwei weiteren Videos setzen sich Kinder und Ernährungsexpertinnen und -experten mit Fragen und Antworten zu den genannten Lebensmitteln und Empfehlungen dazu auseinander. Die Videos richten sich einerseits direkt an Kinder, andererseits aber auch an Eltern und das Lehrpersonal.
Die Videos wurden unter der Leitung der Abteilung Zentrum Ernährung und Prävention der AGES mit finanziellen Mitteln der Europäischen Union im Auftrag der Agrarmarkt Austria erstellt. Das EU-Schulprogramm wird unterstützt durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, das Bundesministerium für Gesundheit, Soziales, Pflege und Konsumentenschutz und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung.


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