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Springwurmwickler

Sparganothis pilleriana

Changed on: 23.05.2019
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Der Springwurm  -  die Raupe des Springwurmwicklers (Sparganothis pilleriana) verursacht gelegentlich und lokal erhebliche Fraßschäden an Knospen, Triebspitzen, Blättern und Gescheinen von Weinreben, die bis zu Ertragseinbußen führen können.

Schadorganismus

Der Springwurmwickler (Sparganothis pilleriana) ist ein 11 bis 15 mm großer Schadschmetterling mit einer Flügelspannweite von 20 bis 25 mm. Die Flügel sind bräunlich-gelb mit zwei bis drei braun-rötlichen Querbändern und einem Fleck an der Flügelbasis.

Der Springwurmwickler bildet eine Generation pro Jahr aus, ist wenig wärmebedürftig und kommt auch in nördlichen Weinbaugebieten vor. Die grünen 20-30 mm langen Raupen des Springwurmwicklers überwintern unter der Borke des Rebstockes und verlassen von Anfang April bis Anfang Mai gestaffelt ihre Überwinterungsverstecken.

Nach einer Entwicklung und Fraßtätigkeit an Blättern und Gescheinen über ca. 40 bis 55 Tage, verpuppen sich die Raupen in zusammengesponnenen Blattnestern. Die Falter schlüpfen nach einer Puppenruhe von zwei bis drei Wochen. Die Flugzeit dauert von Anfang Juli bis Ende August, wobei ein einzelner Falter nur ca. eine Woche lebt.

Der Flug, die Paarung und Eiablage finden vor allem in den Abendstunden statt. Der Springwurmwickler legt mehrere Gelege von ca. 40-60 schuppenartigen, sich überlappenden grünlich-gelblich gefärbten  Eiern auf die Oberseite der Weinblätter ab.

Die daraus nach etwa 2 Wochen schlüpfenden Räupchen (Mitte/Ende Juli bis Anfang September) suchen die Überwinterungsquartiere auf.

Symptome

Die Raupen bohren sich zur Zeit des Austriebs in die Knospen ein und höhlen diese aus oder verursachen nach dem Austrieb Fraßschäden an Blättern, Trieben und Gescheinen. Die Blätter werden zusammengesponnen. Beim Öffnen dieser Blattnester ziehen sich die Raupen sprunghaft („Springwurm“) zurück und lassen sich an einem Sekretfaden rasch zum Boden herab. Die angefressenen Blätter und Triebspitzen können vertrocknen und absterben und die Fraßschädigung bis zur Entlaubung führen.

Verbreitung und Wirtspflanzen

Der Springwurmwickler ist im südlichen und mittleren Europa weit verbreitet. Man findet ihn aber auch in Nordafrika, Korea, China und Japan.
Der Springwurmwickler gilt als extrem polyphag. Das Wirtspflanzenspektrum umfasst mehr als 100 Pflanzenarten und neben Vitis spp. auch Erdbeere, Brombeere, Kastanie, Prunusarten, Quitte,  Schwarzen Holunder sowie verschiedene Korbblütler und Leguminosen.

Vorbeugung und Bekämpfung

Als Schadschwelle für chemische Pflanzenschutzmaßnahmen gelten 5-10 Raupen pro Rebstock im Drei- bis Fünf-Blattstadium.
Als Pflanzenschutzmaßnahmen gelten nur Austriebsbehandlungen zur Zeit des Knospenschwellens (BBCH-Stadium 01 - 11) oder Frühjahrsbehandlungen ab dem Drei-Blattstadium (BBCH 13 bis BBCH 19) als sinnvoll - siehe Verzeichnis der in Österreich zugelassenen Pflanzenschutzmittel.

Kontrollen auf Eiablagen im Sommer können als Entscheidungshilfen für mögliche Austriebsbehandlungen im darauffolgenden Frühjahr dienen.

Als natürlich Gegenspieler (Nützlingsschonung!) gelten verschiedene räuberische Insekten (z.B. Marienkäfer, Florfliegen, Ohrwürmer) sowie parasitische Schlupfwespen und parasitische Raupenfliegen.

Der Springwurm  -  die Raupe des Springwurmwicklers (Sparganothis pilleriana) verursacht gelegentlich und lokal erhebliche Fraßschäden an Knospen, Triebspitzen, Blättern und Gescheinen von Weinreben, die bis zu Ertragseinbußen führen können.

Schadorganismus

Der Springwurmwickler (Sparganothis pilleriana) ist ein 11 bis 15 mm großer Schadschmetterling mit einer Flügelspannweite von 20 bis 25 mm. Die Flügel sind bräunlich-gelb mit zwei bis drei braun-rötlichen Querbändern und einem Fleck an der Flügelbasis.

Der Springwurmwickler bildet eine Generation pro Jahr aus, ist wenig wärmebedürftig und kommt auch in nördlichen Weinbaugebieten vor. Die grünen 20-30 mm langen Raupen des Springwurmwicklers überwintern unter der Borke des Rebstockes und verlassen von Anfang April bis Anfang Mai gestaffelt ihre Überwinterungsverstecken.

Nach einer Entwicklung und Fraßtätigkeit an Blättern und Gescheinen über ca. 40 bis 55 Tage, verpuppen sich die Raupen in zusammengesponnenen Blattnestern. Die Falter schlüpfen nach einer Puppenruhe von zwei bis drei Wochen. Die Flugzeit dauert von Anfang Juli bis Ende August, wobei ein einzelner Falter nur ca. eine Woche lebt.

Der Flug, die Paarung und Eiablage finden vor allem in den Abendstunden statt. Der Springwurmwickler legt mehrere Gelege von ca. 40-60 schuppenartigen, sich überlappenden grünlich-gelblich gefärbten  Eiern auf die Oberseite der Weinblätter ab.

Die daraus nach etwa 2 Wochen schlüpfenden Räupchen (Mitte/Ende Juli bis Anfang September) suchen die Überwinterungsquartiere auf.

Symptome

Die Raupen bohren sich zur Zeit des Austriebs in die Knospen ein und höhlen diese aus oder verursachen nach dem Austrieb Fraßschäden an Blättern, Trieben und Gescheinen. Die Blätter werden zusammengesponnen. Beim Öffnen dieser Blattnester ziehen sich die Raupen sprunghaft („Springwurm“) zurück und lassen sich an einem Sekretfaden rasch zum Boden herab. Die angefressenen Blätter und Triebspitzen können vertrocknen und absterben und die Fraßschädigung bis zur Entlaubung führen.

Verbreitung und Wirtspflanzen

Der Springwurmwickler ist im südlichen und mittleren Europa weit verbreitet. Man findet ihn aber auch in Nordafrika, Korea, China und Japan.
Der Springwurmwickler gilt als extrem polyphag. Das Wirtspflanzenspektrum umfasst mehr als 100 Pflanzenarten und neben Vitis spp. auch Erdbeere, Brombeere, Kastanie, Prunusarten, Quitte,  Schwarzen Holunder sowie verschiedene Korbblütler und Leguminosen.

Vorbeugung und Bekämpfung

Als Schadschwelle für chemische Pflanzenschutzmaßnahmen gelten 5-10 Raupen pro Rebstock im Drei- bis Fünf-Blattstadium.
Als Pflanzenschutzmaßnahmen gelten nur Austriebsbehandlungen zur Zeit des Knospenschwellens (BBCH-Stadium 01 - 11) oder Frühjahrsbehandlungen ab dem Drei-Blattstadium (BBCH 13 bis BBCH 19) als sinnvoll - siehe Verzeichnis der in Österreich zugelassenen Pflanzenschutzmittel.

Kontrollen auf Eiablagen im Sommer können als Entscheidungshilfen für mögliche Austriebsbehandlungen im darauffolgenden Frühjahr dienen.

Als natürlich Gegenspieler (Nützlingsschonung!) gelten verschiedene räuberische Insekten (z.B. Marienkäfer, Florfliegen, Ohrwürmer) sowie parasitische Schlupfwespen und parasitische Raupenfliegen.

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Raupe, Puppe und Adulter Springwurm
Schadbild
Raupe, Puppe und Adulter Springwurm
Schadbild
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