Content currently only available in German

Minierfliegen

Lyromyza ssp

Changed on: 23.07.2019
Icon Icon

Liriomyza huidobrensis und L. trifolii sind als Schadorganismus gelistet

Biologie undSchadbild

Die Minierfliegen (Agromyzidae) sind kleine Fliegen (1 – 3 mm groß), meist schwarz gefärbt, mit einem auffällig gelb gefärbten Rückenschildchen (Scutellum) bei der Gattung Liriomyza, zu der auch die 4 Quarantäne-Arten gehören. Die Eier werden auf die Blattoberfläche in Eiablagepunkte abgelegt, aus denen die Larven schlüpfen und ins Blattgewebe eindringen. Die kopf- und beinlosen Larven (Maden) erzeugen durch ihre Fraßtätigkeit im Blattinneren die charakteristischen, schlangenförmig gewundenen, hellen Minen (Fraßgänge) in den Blättern, die die auffälligsten Merkmale für ein Vorkommen der Minierfliegen sind. Weitere Hinweise und erste Anzeichen eines Minierfliegen-Befalles sind die hellen (gelblich-weißen) Saug- und Fraßpunkte auf den Blättern, die mit dem Legebohrer der Weibchen erzeugt werden. Mit Ausnahme von L. huidobrensis (und den heimischen Minierfliegen-Arten) sind die Puppen (Tönnchenpuppen) der 3 anderen Liriomyza-Arten immer außerhalb des Blattgewebes zu finden, entweder an der Blattaußenseite angeheftet, auf dem Boden oder direkt unter der Bodenoberfläche.

Verbreitung und Vorkommen

Liriomyza huidobrensis stammt aus Mittel- und Südamerika und wurde erst Ende der 80-er Jahre nach Europa eingeschleppt (1987 Niederlande). Heute ist sie auch noch in einigen Ländern der EPPO-Region (darunter auch Österreich), in Afrika (Mauritius, Réunion) und in Asien (Zypern, Indien [Uttar Pradesh], Israel, Thailand) zu finden.

Liriomyza trifolii stammt aus Nordamerika und breitete sich 1960 – 1980 auf andere Teile der Welt aus und ist jetzt weltweit vertreten.

Liriomyza bryoniae ist die einzige europäische Art (wahrscheinlich ursprünglich aus Südeuropa), da die anderen 3 Arten ursprünglich aus der Neuen Welt kommen. Jetzt ist sie in vielen Gebieten der EPPO-Region verbreitet, wo es Kulturen unter Glas gibt, und in Asien (Israel, Japan, Taiwan), in Afrika (Ägypten, Marokko) und in der USA (Massachusetts) zu finden.

Liriomyza sativae ist die einzige Art, die noch nicht in der EPPO-Region vorhanden ist, sonst aber weltweit verbreitet ist.


Liriomyza huidobrensis und L. trifolii sind als Schadorganismus gelistet

Biologie undSchadbild

Die Minierfliegen (Agromyzidae) sind kleine Fliegen (1 – 3 mm groß), meist schwarz gefärbt, mit einem auffällig gelb gefärbten Rückenschildchen (Scutellum) bei der Gattung Liriomyza, zu der auch die 4 Quarantäne-Arten gehören. Die Eier werden auf die Blattoberfläche in Eiablagepunkte abgelegt, aus denen die Larven schlüpfen und ins Blattgewebe eindringen. Die kopf- und beinlosen Larven (Maden) erzeugen durch ihre Fraßtätigkeit im Blattinneren die charakteristischen, schlangenförmig gewundenen, hellen Minen (Fraßgänge) in den Blättern, die die auffälligsten Merkmale für ein Vorkommen der Minierfliegen sind. Weitere Hinweise und erste Anzeichen eines Minierfliegen-Befalles sind die hellen (gelblich-weißen) Saug- und Fraßpunkte auf den Blättern, die mit dem Legebohrer der Weibchen erzeugt werden. Mit Ausnahme von L. huidobrensis (und den heimischen Minierfliegen-Arten) sind die Puppen (Tönnchenpuppen) der 3 anderen Liriomyza-Arten immer außerhalb des Blattgewebes zu finden, entweder an der Blattaußenseite angeheftet, auf dem Boden oder direkt unter der Bodenoberfläche.

Verbreitung und Vorkommen

Liriomyza huidobrensis stammt aus Mittel- und Südamerika und wurde erst Ende der 80-er Jahre nach Europa eingeschleppt (1987 Niederlande). Heute ist sie auch noch in einigen Ländern der EPPO-Region (darunter auch Österreich), in Afrika (Mauritius, Réunion) und in Asien (Zypern, Indien [Uttar Pradesh], Israel, Thailand) zu finden.

Liriomyza trifolii stammt aus Nordamerika und breitete sich 1960 – 1980 auf andere Teile der Welt aus und ist jetzt weltweit vertreten.

Liriomyza bryoniae ist die einzige europäische Art (wahrscheinlich ursprünglich aus Südeuropa), da die anderen 3 Arten ursprünglich aus der Neuen Welt kommen. Jetzt ist sie in vielen Gebieten der EPPO-Region verbreitet, wo es Kulturen unter Glas gibt, und in Asien (Israel, Japan, Taiwan), in Afrika (Ägypten, Marokko) und in der USA (Massachusetts) zu finden.

Liriomyza sativae ist die einzige Art, die noch nicht in der EPPO-Region vorhanden ist, sonst aber weltweit verbreitet ist.


x