Food Labelling

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Changed on: 22.02.2018
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There have been new regulations in place on the labelling of foods since December 2014. Regulation (EU) No. 1169/2011 on the provision of food information to consumers should grant consumers more and better information (LMIV).

The term "food information" is a broad definition and includes all information referring to food and that is made available to the end-consumer by means of labels, other additional material or in any other format, including modern technological means or verbal information.

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There have been new regulations in place on the labelling of foods since December 2014. Regulation (EU) No. 1169/2011 on the provision of food information to consumers should grant consumers more and better information (LMIV).

The term "food information" is a broad definition and includes all information referring to food and that is made available to the end-consumer by means of labels, other additional material or in any other format, including modern technological means or verbal information.

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Allgemeines

Pflichtangaben auf Lebensmittel

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln muss folgende Angaben enthalten:

a.    die Bezeichnung des Lebensmittels
b.    das Verzeichnis der Zutaten
c.    allergene Zutaten und Verarbeitungsshilfsstoffe (gemäß Anhang III LMIV)
d.    die Menge bestimmter Zutaten oder Klassen von Zutaten
e.    die Nettofüllmenge des Lebensmittels
f.     das Mindesthaltbarkeitsdatum oder das Verbrauchsdatum
g.    gegebenenfalls besondere Anweisungen für Aufbewahrung und/oder Anweisungen für die Verwendung
h.    der Name oder die Firma und die Anschrift des Lebensmittelunternehmers
i.     das Ursprungsland oder der Herkunftsort (sofern nach Artikel 26 LMIV vorgesehen)
j.     eine Gebrauchsanleitung, falls es schwierig wäre, das Lebensmittel ohne eine solche angemessen zu verwenden
k.    für Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent die Angabe des
      vorhandenen Alkoholgehalts in Volumenprozent
l.    eine Nä̈hrwertdeklaration

Nährwertdeklaration

Die seit Dezember 2016 verpflichtende Nährwertdeklaration soll eine bessere Wahlmöglichkeit auch im Hinblick auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung unterstützen.

Die Angabe der Nährwerte umfasst sieben Elemente: den Brennwert und die Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Kohlenhydraten, Zucker, Eiweiß und Salz. Angaben müssen je 100 g bzw. 100 ml gemacht werden. Zusätzlich können Angaben zu Vitaminen und Mineralstoffen, die in signifikanter Menge enthalten sind, erfolgen. In diesem Fall ist auch anzugeben, welchem Prozentsatz der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr (bezogen auf Erwachsene) diese Angabe entspricht.
Weitere ergänzende Formen der Darstellung sind die Angaben je Portion oder Verzehreinheit und als Prozentsatz der empfohlenen Referenzmengen der jeweiligen Nährstoffe. Auf der Hauptschauseite kann eine Wiederholung des Brennwertes mit oder ohne die Mengen an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz erfolgen. Die verpflichtende Nährwertdeklaration kann auch durch die Mengenangabe folgender Stoffe ergänzt werden: einfach ungesättigte Fettsäuren, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, mehrwertige Alkohole, Stärke, Ballaststoffe.

Ausnahmen von der Verpflichtung zur Angabe der Nährwerte gibt es beispielsweise für Lebensmittel, einschließlich handwerklich hergestellter Lebensmittel, die direkt in kleinen Mengen von Erzeugnissen durch den Hersteller an den Endverbraucher oder an lokale Einzelhandelsgeschäfte abgegeben werden, die die Erzeugnisse unmittelbar an den Endverbraucher abgeben. Siehe Information des BMASGK.

Allergene

Die Lebensmittelinformationsverordnung verpflichtet zur Angabe der wichtigsten Allergene. Es handelt sich dabei um 14 Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können. Bei verpackten Waren muss auf allergene Stoffe im Zutatenverzeichnis hervorgehoben wie beispielsweise durch Fettdruck oder eine spezielle Schrift hingewiesen werden.
Bei offener Ware muss ebenfalls über allergene Zutaten informiert werden. Jeder EU-Mitgliedsstaat kann dazu nationale Regelungen erlassen. Österreich hat dies in der Allergeninformationsverordnung BGBl II Nr. 175/2014 idgF. umgesetzt. Diese legt fest, dass die Angabe entweder schriftlich in Form von Schildern, Aushängen, Preisverzeichnissen, Menüplänen bzw. der Speisekarte oder mündlich erfolgen kann. Eine mündliche Auskunft darf nur durch geschulte Personen erfolgen, worauf in einem Aushang hingewiesen werden muss. Zur Unterstützung der mündlichen Information kann eine spezielle Allergikerspeisekarte herangezogen werden. In jedem Fall muss eine nachvollziehbare Dokumentation im Betrieb vorhanden sein. Mehr Informationen zu Allergenen, finden Sie beim Thema "Allergene".

Durchführungs- und delegierte Rechtsakte

Die Lebensmittelinformationsverordnung sieht umfassende Befugnisse zur Erlassung weiterer Durchführungs- und delegierter Rechtsakte durch die Europäische Kommission vor.
Mit der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1337/2013 wurde die Angabe der Herkunft von frischem, gekühltem oder gefrorenem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch verpflichtend festgelegt, die Herkunft von  Rindfleisch muss bereits seit dem Jahr 2000 deklariert sein.
Eine weitere geplante Durchführungsverordnung betrifft die Verpflichtung zur Angabe der Herkunft der primären Zutaten bei freiwilligen Herkunftshinweisen auf der Verpackung wie Abbildungen, Ortsangaben oder Symbolen. Dies betrifft Zutaten eines Lebensmittels, die über 50 % dieses Lebensmittels ausmachen oder die von Verbrauchern üblicherweise mit der Bezeichnung des Lebensmittels in Verbindung gebracht werden.
Durchführungsverordnungen beinhalten immer eine Übergangsfrist, um die Etikettenumstellung zu ermöglichen, und gelten immer am 1. April eines Jahres.

Auslegungsfragen

Fragen & Antworten betreffend die Auslegung der Lebensmittelinformationsverordnung wurden von der Europäischen Kommission und dem Österreichischen Gesundheitsministerium veröffentlicht, diese werden anlassbezogen ergänzt oder überarbeitet. werden. Siehe EU-Vorschriften zur Lebensmittelkennzeichnung

Freiwillige Angaben auf Lebensmitteln

Zusätzlich zu den verpflichtenden Angaben besteht die Möglichkeit für Lebensmittelunternehmer, weitere Informationen oder Abbildungen anzubringen. Diese dürfen jedoch nicht den Platz für die Pflichtangaben einschränken, auch dürfen Pflichtangaben nicht durch freiwillige Angaben getrennt oder unterbrochen werden wie beispielsweise im Zutatenverzeichnis. Bei freiwilligen Angaben sind die Vorgaben zum Täuschungsschutz zu beachten. 

 

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