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Information on Product Recalls

Changed on: 24.02.2016

Information zu Lebensmittelrückrufen

Lebensmittel in Österreich sind sicher. Das ergibt sich aus dem Zusammenspiel von unternehmerischer Verantwortung und behördlicher Kontrolltätigkeiten. Von jährlich rund 30.000 untersuchten Lebensmitteln, sind gerade einmal 0,3 als gesundheitsschädlich zu bewerten (Lebensmittelsicherheitsbericht 2014).

Hauptverantwortlich für die Sicherheit der Lebensmittel ist gemäß EU-Recht der Unternehmer selbst, der auch die Behörden über etwaige Probleme informieren muss. In Österreich zuständig für die Kontrolle sind die Lebensmittelbehörden der jeweiligen Bundesländer. Die AGES, die keine Behörde ist, unterstützt das System der Lebensmittelsicherheit in Österreich in Fragen der Analytik und Risikobewertung (u. a. Gutachten). (Lebensmittelsicherheit in Österreich).

Eine Informationsplattform für Produktrückrufe

Als Service für Konsumentinnen und Konsumenten betreibt die AGES die VerbraucherInnen-Informationsseite "Produktwarnungen & Produktrückrufe". Auf Basis einer Kooperation mit dem Ministerium für Gesundheit (BMG) sowie dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) und dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) stehen Informationen zu Produktrückrufen in folgenden Kategorien zur Verfügung: Lebensmittel, Lebensmittelkontaktmaterialien, Kindernahrung, Nahrungsergänzungsmittel, Spielzeug, Kosmetik, Arzneimittel & Medizinprodukte, Werkzeug & Bastelzubehör, Freizeit & Sport, Haushalt & Mobiliar sowie Bekleidung & Accessoires.

Auf www.produktwarnungen.at finden sich vor allem Rückrufe, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht und durch uns per Smartphone-App und Newsletter weiter verbreitet werden. Bereits über 15.000 Österreicherinnen und Österreicher informieren sich über den Email-Newsletter.

Hier finden Sie Information zur Anmeldung für den Produktwarnungs-Newsletter sowie zum Download der Gratis-App für iPhone und Android.

Eine "Lebensmittelwarnung", wie sie im Lebensmittel und Verbraucherschutz-Gesetz § 43 LMSVG beschrieben ist, kommt 1-2 Mal jährlich vor. Im Jahr 2015 war ein Nahrungsergänzungsmittel betroffen. Die AGES informiert dann im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit, wenn Gemeingefährdung durch gesundheitsschädliche Waren vorliegt oder gemäß dem vorläufigen Endbericht eines lebensmittelbedingten Krankheitsausbruchs der begründete Verdacht vorliegt, dass Lebensmittel weitere Menschen gefährden können. Diese Information erfolgt unter dem Oberbegriff „AGES-Produktwarnungen“ mittels Newsletter, Aussendung über APA-OTS und Veröffentlichung auf der AGES-Homepage.

Übersicht über die Produktrückrufe und Produktwarnungen der vergangenen Jahre

2010: 44 Produktrückrufe und Produktwarnungen
2011: 50 Produktrückrufe und Produktwarnungen
2012: 39 Produktrückrufe und Produktwarnungen
2013: 24 Produktrückrufe und Produktwarnungen
2014: 35 Produktrückrufe und Produktwarnungen
2015: 49 Produktrückrufe und Produktwarnungen (seit Oktober auch Werkzeug & Bastelzubehör, Freizeit & Sport, Haushalt & Mobiliar sowie Bekleidung & Accessoires)

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