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Girls‘ Day 2015 in der AGES

Die "CSI-ExpertInnen" der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, bekamen Besuch: Im Rahmen des Girls‘ Day/Töchtertag erhielten rund 120 Schülerinnen zwischen 12 und 16 Jahren aus Wien, Niederösterreich und Oberösterreich sowie Töchter aus dem Unternehmen am 23. April einen praktischen Einblick in wissenschaftliche und technische Berufe in der AGES.

Die Berufswahl ist für junge Menschen eine besondere Herausforderung. Seit dem Jahr 2005 beteiligt sich die AGES am jährlichen Girls Day, der in Wien Töchtertag genannt wird, womit die AGES zu den diesbezüglich traditionsreichsten Unternehmen in Österreich gehört. In Wien ist die AGES übrigens seit langem eine der meistbesuchten Institutionen.
 
Mädchen wird in der AGES die Chance gegeben, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern und Ausbildungsmöglichkeiten an der AGES in zukunftsorientierten und nicht-traditionellen Berufen kennen zu lernen.

AGES-Berufsfelder: Zwischen Arzneimittelanalyse und Zoonosenbericht

In Kleingruppen und ausgestattet mit Schutzbrille und Labormantel erkunden die Mädchen verschiedene Labors und Abteilungen. Man is(s)t nicht immer das wonach es aussieht - Analogkäse und Schummelschinken auf dem Prüfstand. Was prägt den Geschmack in Lebensmitteln und wie nehmen wir ihn wahr? Wieviel radioaktive Strahlung enthält ein Mensch, ein Apfel, ein Liter Milch und wie wird sie gemessen? Wie prüft man die Sicherheit von Spielzeug? Wo werden Österreichs landwirtschaftliche alte Sorten erhalten, damit sie nicht verloren gehen? Wie entdeckt man Tierkrankheiten? Welche Rückstände sind in unseren Lebensmitteln enthalten? Was sind illegale Arzneimittel und wie analysiert man Medikamente, Blut und Plasma? Diesen und noch weiteren Fragen gehen die Mädchen bei Versuchen und in Gesprächen mit AGES-ExpertInnen auf die Spur. Ein besonderes Highlight: die Isolation der eigenen DNA.

Die Bestimmung von Rückständen in Lebensmitteln, die Überwachung von Pflanzenschädlingen, Infektionskrankheiten beim Menschen und bei Tieren, die Analyse von Medikamenten oder das Ermitteln und Bewerten von möglichen Risiken in der Nahrungskette usw.: Das sind Tätigkeiten, die auf den ersten Blick nicht unbedingt als frauentypisch gelten mögen. In der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, werden sie aber zu einem großen Teil von Frauen durchgeführt.

AGES - Mehr Platz für Frauen in der Wissenschaft

Mehr als die Hälfte der Belegschaft ist weiblich, der Frauenanteil liegt aktuell bei 59 Prozent. Bei den Unter-30-jährigen liegt er sogar bei 69 Prozent. Als wissenschaftliche Einrichtung ist die AGES frauendominiert: 57 Prozent der Senior Experts sind weiblich, 51 Prozent Wissenschafterinnen und 66 Prozent Gutachterinnen. In der AGES lag der Anteil weiblicher Führungskräfte 2014 bei 37 Prozent. Österreichweit sind im Schnitt 14 Prozent der Aufsichtsratspositionen mit Frauen besetzt. In der AGES sind 6 von 11 AufsichtsrätInnen weiblich, somit liegt dieser Anteil bereits bei 55 Prozent. Aufsichtsratspräsidentin ist ebenfalls eine Frau.

Ob im Labor, als Gutachterin, in der Forschung oder als Expertin in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Gremien - die AGES bietet (natur-)wissenschaftlich Interessierten ein spannendes Betätigungsfeld. Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren haben in der AGES die Möglichkeit, ein Ferialpraktikum vom Labor bis zum Verwaltungsbereich zu absolvieren.

AGES ist "Familienfreundlicher Betrieb"

Zentrale Punkte der Unternehmensführung sind Frauenförderung (FEMTech-Projekte im Rahmen des Programms des BMVIT zur Förderung von Frauen in der Forschung), Gender-Mainstreaming-Ziele sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die noch vor der Förderung wissenschaftlicher ExpertInnen als wichtigste Maßnahme zur Erreichung der Gleichstellung in der AGES gewertet wird. Seit November 2014 führt die AGES das staatliche Gütesiegel "Familienfreundlicher Betrieb".

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