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Pflanzenschutzmittel- Rückstände in Lebensmittel
An den Kompetenzzentren PSMR Innsbruck und RANA Wien werden pro Jahr mehr als 2000 Obst-, Gemüse- und Getreideproben auf Rückstände von über 300 Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffen untersucht.
Arzneimittel- und Hormonrückstände
Rückstände von Tierarzneimitteln und Hormonen in der Nahrung sind vom Verbraucher unerwünscht und bei Gesundheitsbedenklichkeit vom Gesetzgeber verboten. Daher sind tierische Lebensmittel und Futtermittel strengen Kontrollen unterworfen.
Mykotoxine
Mykotoxine sind Gifte, die Schimmelpilze schon am Acker, aber auch bei ungünstiger Lagerung von Getreide und Trockenfrüchte bilden. Da sie akute und chronische Erkrankungen bei Mensch und Tier auslösen können, werden Nahrungs- und Futtermittel auf mögliche Kontaminationen untersucht.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)
PAK entstehen durch unvollständige Verbrennungsprozesse oder Pyrolyse von organischen Materialien (Holz, Kohle, Benzin, Öl, Tabak, Abfälle) oder Lebensmitteln (Grillen, Braten, Räuchern, Trocknen).
Biomonitoring
Der Eintrag von Luftschadstoffen auf die Vegetation und deren Einbindung in die Nahrungskette z.B. als Tierfutter haben große Bedeutung auf dem Gebiet der praktischen Luftreinhaltung. Mittels aktivem und passivem Biomonitoring können etwaige Gefährdung oder Beeinträchtigung von Mensch, Tier, Pflanze und Boden ermittelt werden.
Lebensmittelbestrahlung
Die Bestrahlung von Lebensmitteln ist in Österreich nur bei getrockneten Kräutern und Gewürzen erlaubt. Das Kompetenzzentrum Rückstandsanalytik setzt alle notwendigen Nachweismethoden ein, um Lebensmittel auf unerlaubte bzw. nicht gekennzeichnete Behandlungen mit ionisierenden Strahlen zu kontrollieren.
Kontrolle von Lebensmitteln tierischen Ursprungs auf Schwermetalle
Die Kontrolle von Fleisch, Innereien, Milch und Honig auf Schwermetalle im Rahmen des Nationalen Rückstandskontrollplans ist ein wichtiges Instrument des gesundheitlichen Verbraucherschutzes.
GVO-Screening in der Routineanalytik
Durch die steigende Anzahl gentechnisch veränderter Pflanzen steigt auch der zu betreibende Untersuchungsaufwand. Aus diesem Grund kommt dem Screening eine immer größere Bedeutung zu.
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