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ERSTELLT: 01.02.2012

Vorreiterrolle bei wirkungsorientierter Budgeterstellung

Mit der Umsetzung des Wirkungsorientierten Unternehmenskonzepts (WUK) 2011 - 2015, das in enger Abstimmung mit den Eigentümerministerien (BMG/BMLFUW) vorbereitet wurde, wird im Sommer fast auf den Tag genau zehn Jahre nach Gründung der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) der zweite große Schritt vom "Amt" Richtung privatwirtschaftlich organisiertes Dienstleistungsunternehmen mit volkswirtschaftlichem Auftrag zu Gesundheit, Ernährungssicherheit und Ernährungssicherung vollzogen sein. Die AGES setzt die ab 2013 geltenden Vorgaben des Finanzministeriums (BMF) an alle Bundesministerien nach einer modernen, wirkungsorientierten Haushaltsführung frühzeitig um. Mit dem wirkungsorientierten Budget erfolgt eine transparente Darstellung des Einsatzes der Steuergelder gemessen am Wirkungserfolg, der durch Gesetze und den Eigentümer vorgegebenen Ziele. Mit dieser strategischen Neuausrichtung ist die AGES in Europa als ExpertInnenorganisation im Bereich der Untersuchung und Begutachtung, Risikobewertung / Risikokommunikation und Zulassung im Kreislauf Mensch-Tier-Pflanze-Boden über 2015 hinaus nachhaltig, wettbewerbsfähig und fit für die Zukunft positioniert.

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Unser Weg: Vom Amt zur dienstleistungsorientierten ExpertInnenorganisation

Ziel der AGES-Gründung war es, alle Kompetenzen und Ressourcen des Bundes aus den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel, Veterinärmedizin und Humanmedizin unter einem Dach zu bündeln. Das wurde in dieser Form EU-weit einzigartig umgesetzt und integriert: Am 1. Juni 2002 wurde die AGES mit dem Gesundheits- und Ernährungssicherheitsgesetz (GESG) als GmbH gegründet und das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) eingerichtet. In den Jahren 2002 bis 2004 wurden Labors zum Bereich Analytik-Kompetenzzentren zusammengeführt und eine bereichsübergreifende Risikobewertung und Risikokommunikation aufgebaut. 2006 wurde die AGES PharmMed mit dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) als nationale Zulassungsstelle für Arzneimittel eingegliedert, 2007 der Bereich Daten, Statistik und Risikobewertung (DSR) etabliert. Die AGES erwirtschaftet die Hälfte ihres Gesamtkostenaufwandes aus eigenen Leistungen; also aus Gebühren und Tarifen aus dem hoheitlichen Geschäft (BASG/BAES) sowie durch Privatproben und Forschung. Bei stetigem Wachstum des rechtlich vorgegebenen Leistungsangebotes konnten im Vergleich zur Fortführung der 18 eingegliederten Bundesanstalten im Schnitt 20 Millionen Euro pro Jahr (2002 bis 2010) an Steuergeldern eingespart werden. Die Entwicklung zur kompetenten, objektiven, verantwortungsvollen und dienstleistungsorientierten Expertenorganisation ist heute vollzogen.

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Unser Ziel: Mit Wirkungsorientiertem Unternehmenskonzept 2015 fit für die Zukunft

Vorgabe und Basis für die Erstellung des Wirkungsorientierten Unternehmenskonzeptes (WUK) 2011 - 2015 ist der Finanzrahmen zur AGES-Finanzierung durch die Eigentümerministerien, die uns angesichts der begrenzten Budgetmittel den Auftrag erteilt haben, das Gesamtsystem AGES zur Gesunderhaltung von Mensch, Tier und Pflanze sowie zur Ernährungssicherung noch effizienter zu gestalten. Eineinhalb Jahre vor der strategischen Neuausrichtung haben die Vorbereitungen in enger Abstimmung mit den Eigentümerministerien begonnen. Mit dem Beschluss des Aufsichtsrates vom 12. Oktober 2011 fiel der Startschuss für die Umsetzung der erarbeiteten Gesamtstrategie 2011-2015. Die Wirkungsziele der Eigentümerministerien orientieren sich am erklärten Ziel der Konzentration auf das Kerngeschäft (GESG und Materiengesetze) der AGES. Besonderes Augenmerk wird auf die „Beherrschung von Risiken“ durch Fachbereichs-übergreifende Umsetzung von Risikoanalyse (Risikobewertung, Risikomanagement und Risikokommunikation) innerhalb der AGES oder zur Unterstützung unserer Eigentümerministerien BMG, BMLFUW und den Bundesländern gelegt. Gleichzeitig wird der risikobasierte Ansatz im Kreislauf Mensch-Tier-Pflanze-Boden verstärkt und die Forschungsaktivitäten zur Bewältigung von aktuellen Problemstellungen ausgebaut.

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Unsere Struktur: Ausrichtung der AGES nach strategischen Wirkungsfeldern

Ziel der AGES-Gesamtstrategie 2011-2015 ist es, die Effizienz der internen Abläufe und Prozesse zu steigern sowie die Effektivität und Serviceorientiertheit für den Kunden zu verbessern. Mit der strukturellen Fokussierung auf fünf strategische Geschäftsfelder (Ernährungssicherung, Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit, Öffentliche Gesundheit, Medizinmarktaufsicht) und drei geschäftsfeldübergreifende Fachbereiche (Daten, Statistik und integrative Risikobewertung / Wissenstransfer und Angewandte Forschung / Strahlenschutz) schafft die AGES die optimale Struktur, die dafür erforderlich ist, den uns vorgegebenen Finanzrahmen einhalten zu können. Aufbauend auf den Wirkungszielen und den gesetzlichen Grundlagen wird die AGES bis 2015 fachliche Themenschwerpunkte beispielsweise bei der Prävention lebensmittelassoziierter Infektionskrankheiten und Wasseruntersuchungen setzen. Durch die Bildung größerer und schlagkräftigerer Organisationseinheiten und die Verschlankung gemäß dem Grundsatz „eine Aufgabe - ein Standort“ wird fast die Hälfte der bisherigen Führungspositionen eingespart. Die konkrete Umsetzung des Konzepts startete mit 1. Jänner 2012, seit 1. Februar gilt folgende neue Organisationsstruktur:

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Durch die Umsetzung der ambitionierten strukturellen, organisatorischen und finanziellen Zielsetzungen des Wirkungsorientierten Unternehmenskonzepts 2011 – 2015 folgt die AGES den Bestrebungen von Bund und Ländern, die Gesundheits- und Lebensmittelsicherheitssysteme betreffend Bündelung von Ressourcen und Knowhow zu verbessern. Für unsere Kundinnen und Kunden – VerbraucherInnen, Behörden, Wirtschaft und Politik - ändert sich im täglichen Umgang nichts, außer dass sich das Service und damit die Kundenzufriedenheit weiter verbessert.

Informieren Sie sich hier über die neuen thematischen Schwerpunkte, AnsprechpartnerInnen und Leistungen >>

Lesen Sie mehr über die thematischen Schwerpunktsetzungen der AGES durch die Unternehmensstrategie 2015 >>

 

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