AKTUALISIERT: 22.01.2010

Human-Biomonitoring: Quo vadis Österreich?

80 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Praxis diskutierten beim Symposium „Human-Biomonitoring: Quo vadis Österreich?“, zu dem das Umweltbundesamt und die AGES am 21.01.2010 eingeladen haben, praktische Erfahrungen, neueste Entwicklungen und brennende Fragen zum Thema Schadstoffe im Umfeld des Menschen und im menschlichen Organismus.

“Human-Biomonitoring: Quo vadis Österreich?”, Symposium am 21.01.2010

„Der Mensch steht im Zentrum“ - so lässt sich der Focus der österreichischen Plattform für Human-Biomonitoring zusammenfassen. Egal ob Quecksilber und PBDE in Milch und Gemüse, Phthalate in Fisch, giftige Moschusdufstoffe in Kosmetikartikeln, Bisphenol A in Schnullern, Organozinnverbindungen in Flip-Flops und Babywindeln - die für den Einzelnen zu klärende Frage lautet: Wieviel Chemie landet im Menschen? Welche Substanzen können wir in Blut, Muttermilch, Harn oder Haaren nachweisen und was können wir daraus ableiten? Antworten darauf soll ein noch zu entwickelndes österreichisches Human-Biomonitoring-Programm liefern, das in ein gesamteuropäisches Vorhaben eingebettet wird.

Der Nutzen liegt auf der Hand: Human-Biomonitoring gestattet, schadstoffbedingte Erkrankungen zu erkennen, belastete Bevölkerungsgruppen zu identifizieren und unbekannte regionale Belastungen zu erfassen. In dauerhaften Monitoringsystemen lassen sich darüber hinaus Belastungstrends darstellen und die Wirksamkeit umwelt- und gesundheitspolitischer Maßnahmen messen.

Artikelbewertung abgeben
button tipafriend