Umweltüberwachung
Österreich zählte und zählt zu den am stärksten von der Katastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl betroffenen Staaten Mitteleuropas. Auch heute ist Österreich noch von zahlreichen Kernkraftwerken umgeben. Zum zuverlässigen Nachweis neuer Immissionen wird - in Ergänzung zum Strahlenfrühwarnsystem (SFWS) des Lebensministeriums - ein laborgestütztes Überwachungsprogramm durchgeführt. Routinemäßig beprobt werden die wichtigsten Umweltmedien, die zu einer radioaktiven Exposition des Menschen führen können: Luft, Niederschlag, Oberflächenwässer und Kläranlagenableitungen.
Mittels hochauflösender Gammaspektrometrie und Flüssigszintillationsspektrometrie werden die Radionuklidkonzentrationen ermittelt.
Untenstehende Abbildung zeigt die Probenahmestellen.
Dipl.Ing.Dr. Wolfgang Ringer
Institut: Radon und Radioökologie Linz
Adresse: 4020 Linz, Wieningerstrasse 8
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