DSR Tätigkeitsbericht

Kernaufgabe des Bereiches Daten, Statistik und Risikobewertung (DSR) ist die Bewertung von Risiken entlang der gesamten Lebensmittelkette. DSR erstellt in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der AGES, mit Ministerien und Behörden unabhängige wissenschaftliche Bewertungen, um einen hohen Schutz der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze in Österreich zu gewährleisten.

Der vorliegende Tätigkeitsbericht zeigt, dass der Fachbereich DSR auch im Jahr 2011 ein sehr vielfältiges Aufgabenspektrum bewältigt hat. Neben Linienaufgaben wurden innovative Projekte zum Schutz der Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze angeregt, durchgeführt bzw. daran mitgearbeitet. So wurden im Jahr 2011 der erste öffentlich zugängliche Lebensmittelsicherheitsbericht zusammen mit dem Bundesministerium für Gesundheit erstellt, Modelle zur Simulation von Tierseuchenausbreitung erstellt, die elektronischen Schnittstellen mit der EFSA entwickelt.

2011 wurde die Abteilung Ernährung und Prävention integriert, welche ernährungswissenschaftliche Risikobewertung sowie zahlreiche Präventionsprojekte durchführt.

Die Kompetenz der Mitarbeiter zeigt sich nicht nur in der ansteigenden Zahl der wissenschaftlichen Publikationen, sondern auch an den Beteiligungen von internationalen Forschungsprojekten und der Mitwirkung an zwei Risikobewertungen der EFSA Panels. DSR stellte ein Projekt der EFSA zum standardisierten Datenaustausch fertig und hat im Rahmen eines EFSA-Projektes den europäischen Pestizidbericht erstellt.

Die Funktionen des Bereiches als Schnittstelle zwischen verschiedenen Disziplinen erfordert eine gute Vernetzung mit allen Bereichen der AGES. DSR ist in diesem Punkt sehr aktiv, wie die Mitwirkung in zahlreichen nationalen und internationalen Arbeitsgruppen und Gremien zeigt.

Mit Ende des Jahres 2011 arbeiteten 51 MitarbeiterInnen im Bereich DSR, die sich auf die Betriebsstätten der AGES in Graz, Wien-Spargelfeld, Innsbruck und Mödling aufteilen.

Budgetär konnten 2011 alle Vorgaben erfüllt werden.


Ausblick 2012

Im Jahr 2012 schreitet die Umsetzung des wirkungsorientierten Unternehmenskonzeptes weiter voran. Dazu gehört die Rückführung der LISA-Anwendungsbetreuung zu ITS ebenso wie die ersten Schritte beim Aufbau des Zentrums für lebensmittelassoziierte Infektionen gemeinsam mit dem Geschäftsfeld öffentliche Gesundheit. Weitere Schwerpunkte sind die Umsetzung von Maßnahmen im Rahmen des nationalen Aktionsplans Ernährung des Bundesministeriums für Gesundheit, die Harmonisierung des Risikokommunikationsprozesses und die Weiterentwicklung des risikobasierten integrativen Ansatzes im Kreislauf Mensch-Tier-Pflanze-Boden.

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