ERSTELLT: 15.09.2010

AGES klärt Häufung von Brechdurchfällen ab

Die AGES ist seit 08.09.2010 im Auftrag der Gesundheitsbehörden mit der Abklärung einer Häufung von Brechdurchfällen bei Jugendlichen aus Wien und Niederösterreich beauftragt. Mehrere Personen waren nach einem Aufenthalt im Burgenland Ende August an einer Salmonellose erkrankt.

Bei mindestens vier Fällen wurde als Erreger Salmonella Enteritidis PT 4 bestätigt. Die weiteren Erhebungen sind im Laufen; es gibt Hinweise auf Eier bzw. mit ungenügend erhitzten Eiern zubereitete Lebensmittel als Infektionsquelle (der Speiseplan des betroffenen Beherbergungsbetriebes beinhaltete Rühreier und andere mit Eiern zubereitete Speisen).

AKTUALISIERT: 22.09.2010

Die bisherigen Erhebungen ergaben mit Stand 22.09.2010 14 Erkrankungen, davon sieben molekulargenetisch (DNA-Fingerprint) bestätigt. Zumindest ein Patient war drei Tage hospitalisiert. Da der Speiseplan des betroffenen Beherbergungsbetriebes Rühreier und andere mit Eiern zubereitete Speisen beinhaltete, werden derzeit im Rahmen der Ausbruchs-Abklärung Befragungen aller Gäste der vergangenen Wochen durchgeführt, um das ursächliche Lebensmittel herauszufinden.

AKTUALISIERT: 30.09.2010

Mit Stand 30.09.2010 sind 20 Erkrankungen registriert, zehn Fälle wurden molekularbiologisch bestätigt. Im Rahmen der Ausbruchs-Abklärung werden weiterhin Befragungen der Gäste des Beherbergungsbetriebs durchgeführt.

Tipps für Verbraucher/-innen

Umgang mit rohen Eiern und rohem Geflügel

Mit der Initiative "Richtig und sicher kochen" wurde vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) gemeinsam mit der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer, der AGES und der Lebensmittelaufsicht der Länder eine Informationsoffensive gestartet, die sich speziell den Möglichkeiten zur Vermeidung von lebensmittelbedingten Krankheiten im privaten Haushalt widmet.

Rückfragehinweis:

AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
Tel: 050 555-25000
E-Mail: presse@ages.at

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