AGES: Wie sich der Kater vermeiden lässt

Zuviel Alkohol bedingt Wasserverluste, die schnell zum Kopfweh führen

(Wien, 19.2.2009, AGES) Wenn dieser Tage rauschende Ballnächte für den einen oder anderen wieder rauschig enden, beginnt der neue Tag erfahrungsgemäß mit einem Wilhelm Busch-Zitat: „Im Kopf ertönt ein schmerzlich Summen. Wir Menschen sagen: Schädelbrummen.“ Schuld daran ist der Alkohol: Schnell aufgenommen, aber langsam abgebaut und ausgeschieden, verursacht er Wasserverluste, die die Hirnhaut reizen und zu den Kopfschmerzen führen.

Die stark diuretische (harntreibende) Wirkung von Alkohol kann zu einer Störung des Mineralstoffhaushaltes führen. Durch die erhöhte Ausscheidung von Wasser über die Niere gehen auch vermehrt Mineralien verloren. Übelkeit und Schwindel nach starkem Alkoholgenuss hingegen sind Folge der Reizung der Magenschleimhaut bzw. des Einflusses auf das Gleichgewichtsorgan im Innenohr.

Alkohol nur mit Maß genießen

Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung und der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährungsforschung und der Schweizerischen Vereinigung für Ernährung erstellten Referenzwerte für Nährstoffzufuhr (D-A-CH-Referenzwerte) geben als maximale tägliche Alkoholzufuhr 20 Gramm für Männer und zehn Gramm für Frauen an. Zum Vergleich: 20 Gramm reiner Alkohol sind in einem Krügel Bier oder einem Viertel Wein enthalten.

Die Aufnahme wird beschleunigt durch warmen Alkohol (Glühwein, Punsch), Zucker, Kohlensäure (z. B. Sekt), schnelles Trinken und einen leeren Magen. Gesunde Personen bauen im Schnitt 0,1 Gramm Alkohol pro Kilo Körpergewicht ab (das entspricht 0,1 Promille pro Stunde). Die Abbaurate zeigt aber große, vor allem auch geschlechtsspezifische Schwankungen.

Tipps gegen den Kater

Folgende Tipps von Ernährungsexperten/-innen der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, sollen dabei helfen, den Kater hintan zu halten:

AGES: Schutz für Mensch, Tier und Pflanze

Die AGES nimmt im Auftrag der Republik Österreich vielfältige Aufgaben auf dem Gebiet der Gesundheit und Ernährungssicherheit wahr. Ihr Ziel: weniger Menschen, Tiere und Pflanzen werden krank. Dazu arbeiten sieben strategische Bereiche – Landwirtschaft, Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin, Humanmedizin, PharmMed, Kompetenzzentren und Risikobewertung − interdisziplinär zusammen. In 42 Instituten und Kompetenzzentren untersuchen, begutachten und kontrollieren 1400 ExpertInnen u. a. Saatgut, Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Infektionskrankheiten.

Aktuelle Informationen können sie auch über den AGES-Newsletter beziehen.

Rückfragehinweis:

AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer
Tel: 050 555-25000
E-Mail: ingrid.kiefer@ages.at

 

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