Essen nach der Fastenzeit
Richtiger Zeitpunkt für Ernährungsumstellung
(Wien, 16.4.2009, AGES) Die Fastenzeit haben viele Menschen zum Anlass genommen, wieder einmal ihr Essverhalten zu überdenken und in Richtung gesunde und abwechslungsreiche Kost zu ändern. Sie haben diese Zeit genutzt, um auf einzelne beliebte, aber oft wenig gesundheitsförderliche Getränke wie beispielsweise alkoholische oder koffeinhaltige Getränke oder Nahrungsmittel wie z. B. Süßigkeiten oder Fleisch zu verzichten. Manche wiederum haben die Zufuhr von Nahrung für einen begrenzten Zeitraum weitgehend reduziert. Damit sind gute Voraussetzungen geschaffen, gleich eine langfristige Ernährungsumstellung ins Auge zu fassen, da jetzt innere Signale wie Hunger und Sattsein wieder besser wahrgenommen werden.
Auf Nährstoffversorgung achten
Gerade nach der Fastenzeit ist auf eine optimale Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen zu achten. Vor allem pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Salat und Getreideprodukte versorgen den Körper mit wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. Diese führen zu einer besseren Sättigung und liefern zusätzlich viele Schutzstoffe. Bei den Getreideprodukten ist den Vollkornprodukten (wie beispielsweise Vollkornbrot, Vollkornteigwaren, …) der Vorzug zu geben.
Man sollte auch auf eine hochwertige Eiweißzufuhr achten. Neben Milchprodukten, Fisch, magerem Fleisch und Ei haben auch pflanzliche Lebensmittel wie z. B. Hülsenfrüchte einen hohen Eiweißgehalt. Diese sollten daher häufiger in den Speiseplan eingebaut werden.
Auch nach der Osterzeit und den traditionell üppigen Ostermenüs sollten die guten Vorsätze nicht wieder vergessen und günstige Ernährungsgewohnheiten beibehalten werden. Wer auch nach den Osterfeiertagen auf eine vielseitige und nährstoffreiche Ernährung achtet, steigert nicht nur langfristig sein Wohlbefinden und seine Leistungsfähigkeit, sondern wird auch der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken.
Tipps für die Ernährung nach der Fasten- und Osterzeit:
- langsam essen und gründlich kauen
- täglich Obst und Gemüse
- reichlich Vollkornprodukte
- häufiger Hülsenfrüchte
- mäßig Fleisch
- regelmäßig Fisch
- selten Süßigkeiten
- weiterhin viel trinken
AGES: Schutz für Mensch, Tier und Pflanze
Die AGES nimmt im Auftrag der Republik Österreich vielfältige Aufgaben auf dem Gebiet der Gesundheit und Ernährungssicherheit wahr. Ihr Ziel: weniger Menschen, Tiere und Pflanzen werden krank. Dazu arbeiten sieben strategische Bereiche – Landwirtschaft, Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin, Humanmedizin, PharmMed, Kompetenzzentren und Risikobewertung − interdisziplinär zusammen. In 42 Instituten und Kompetenzzentren untersuchen, begutachten und kontrollieren 1400 ExpertInnen u. a. Saatgut, Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Infektionskrankheiten.
Rückfragehinweis:
AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
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Kompetenzzentrum Ernährung & Prävention:
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Tel: 050555/36981
E-Mail: cc.ernaehrung@ages.at
Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit