AGES: Weniger Pestizid-Rückstände in Paprika aus Spanien

(Wien, 24.4.2008, AGES) Maßnahmen der spanischen Behörden zeigen heuer offenbar Wirkung: wie Untersuchungen der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit zeigen, hat sich die Situation bei Pflanzenschutzmittel-Rückständen auf Paprika aus Spanien deutlich gebessert. Sowohl die Zahl der Grenzwertüberschreitungen als auch die Zahl der verwendeten Wirkstoffe hat sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich reduziert. In der EU nicht zugelassene Wirkstoffe wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachgewiesen. Die toxikologische Bewertung der Überschreitungen hat ergeben, dass durch den Verzehr kein gesundheitliches Risiko für die Verbraucher gegeben ist.

Da gerade Paprika spanischer Herkunft in den vergangenen Jahren immer wieder durch verbotene bzw. überhöhte Rückstände von Pflanzenschutzmitteln aufgefallen sind, haben die spanischen Behörden strenge Maßnahmen eingeleitet. Vermehrte Betriebsinspektionen, Beschlagnahme und Vernichtung von Ware, aber auch die Umstellung der Produktion in den Betrieben haben zur Verbesserung der Situation geführt. Nähere Informationen finden Sie unter www.ages.at.

Ab Herbst EU-weit harmonisierte Grenzwerte
Ab 1. September 2008 werden für die gesamte EU einheitliche Höchstwerte für Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gelten. Im vergangenen Jahr wurden durch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA alle in der EU zugelassenen Wirkstoffe einer umfassenden Risikobewertung unterzogen. Damit wurde sichergestellt, dass sich keine unannehmbaren Risiken für die europäischen Verbraucher/innen ergeben.

AGES: Schutz für Mensch, Tier und Pflanze
Die AGES nimmt im Auftrag der Republik Österreich vielfältige Aufgaben auf dem Gebiet der Gesundheit und Ernährungssicherheit wahr. Ihr Ziel: weniger Menschen, Tiere und Pflanzen werden krank. Dazu arbeiten sieben strategische Bereiche – Landwirtschaft, Lebensmitteluntersuchung, Veterinärmedizin, Humanmedizin, PharmMed, Kompetenzzentren und Risikobewertung − interdisziplinär zusammen. In 42 Instituten und Kompetenzzentren untersuchen, begutachten und kontrollieren 1400 ExpertInnen u. a. Saatgut, Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Infektionskrankheiten.
 
Rückfragehinweis:
AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
DI Oskar Wawschinek
Spargelfeldstraße 191, A-1226 Wien
Tel: +43 (0)50 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at

Fachlich:
Dr. Sonja Masselter
Tel: +43 (0)50 555-71400
E-Mail: sonja.masselter@ages.at

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