AGES-Zukunftsstudie: Hohes Vertrauen in Lebensmittelsicherheit Information und Kontrolle sind wichtig

(Wien, 6.11.2008, AGES) Das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in die Lebensmittelsicherheit ist generell hoch. Das zeigt die von der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH in Auftrag gegebene Zukunftsstudie. Die Bevölkerung legt auch künftig hohen Wert auf diese Sicherheit. Entscheidend dafür sind nach Ansicht der Befragten vor allem Information und Kontrolle. Auf der anderen Seite gehen die Menschen davon aus, dass künftig die Zahl von Krankheiten, die auf falsche Ernährung zurückzuführen sind, zunehmen wird.
„Falsche und einseitige Ernährung gemeinsam mit anderen ungünstigen Lebensstilfaktoren sind Ursachen für weit verbreitete Erkrankungen. Epidemiologische Studien zeigen eine starke Zunahme von ernährungs- und lebensstilassoziierten Erkrankungen. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation gehen davon aus, dass im Jahr 2020 chronische Krankheiten − wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einige Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, chronische Erkrankungen der Leber und anderer Verdauungsorgane − für drei Viertel aller Todesfälle in den Industriestaaten verantwortlich sein können, sofern es zu keiner Ernährungsumstellung kommt“, sagte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky bei der Präsentation der Studie anlässlich der AGES-Zukunftskonferenz „Gesundheit – Ernährung – Sicherheit“ am 6. und 7. November. „Der Prävention kommt daher im Gesundheitswesen und damit auch in der Ernährung hohe Bedeutung zu.“

Gesundheitsgerechten Lebensstil fördern

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit für verstärkte Maßnahmen im Bereich der Prävention und vor allem im Bereich der Ernährung. Aus diesem Grund wurde in der AGES mit 1. März 2007 das Kompetenzzentrum Ernährung & Prävention unter der Leitung von Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer (Ernährungswissenschafterin und Gesundheitspsychologin) eingerichtet. Hauptanliegen ist die Verbesserung des Ernährungsverhaltens der österreichischen Bevölkerung und die Reduktion ernährungsbedingter Krankheiten. Kiefer: „Die grundlegende Aufgabe besteht darin, die Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Verhalten und den wissenschaftlich belegten Empfehlungen zu verringern und einen gesundheitsgerechten Lebensstil zu fördern.“
Neben der Bereitstellung von wissenschaftlich fundierter Ernährungsinformation sammelt und verarbeitet das Kompetenzzentrum epidemiologische Daten als Basis für die wissenschaftliche Risikobewertung. Dadurch werden Grundlagen für wirksame ernährungspräventive Maßnahmen geschaffen.
Das Kompetenzzentrum versteht sich als eine unabhängige Stelle, die als Plattform für Experten aller in der Prävention tätigen Berufsgruppen, Politik, Industrie und Medien in Österreich fungiert. Es ist Schnittstelle zwischen Forschung und praktischer Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Prävention.

Trend zu Fair-Trade und Bio

Die AGES-Zukunftsstudie wurde von Karmasin Motivforschung durchgeführt. Dr. Sophie Karmasin: „Die Österreicher fühlen sich sicher, was die Lebensmittelkontrolle betrifft. Sie sind sich bereits jetzt der Bedeutung bewusst und dringen darauf, dass Kontrolle und Information in der Zukunft noch verstärkt werden. Sicherheit suchen sie auch in Lebensmitteln aus Österreich. Der Trend zu Fair-Trade-Produkten und Bio-Produkten wird sich fortsetzen, wenn es nach den Wünschen der Befragten geht.“
Die AGES-Zukunftsstudie hat zahlreiche Aspekte zu den Themen Ernährungssicherheit und Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanze abgefragt und die Meinung der Österreicherinnen und Österreicher dazu erhoben.

Ernährung und Prävention: Herausforderungen und Handlungsfelder für die Zukunft

Lebensmittel in Österreich sind so sicher wie nie zuvor. Falsche und einseitige Ernährung gemeinsam mit anderen ungünstigen Lebensstilfaktoren sind aber dennoch Ursachen für weit verbreitete Erkrankungen. „Während früher – und in weiten Teilen der Welt auch heute noch – die Verfügbarkeit von sicheren Lebensmitteln in ausreichender Menge, frei von Rückständen, Verunreinigungen und mikrobiologischen Kontaminationen das Überleben sichert(e), ist es in unserer westlichen Industriegesellschaft der richtige Umgang mit dem Überangebot, der zur langfristigen Wahrung der Gesundheit beiträgt“, sagte Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer, Leiterin des Kompetenzzentrums Ernährung & Prävention der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH anlässlich der AGES-Zukunftskonferenz am 6. und 7. November.
Epidemiologische Studien zeigen eine starke Zunahme von ernährungs- und lebensstilassoziierten Erkrankungen. Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehen davon aus, dass im Jahr 2020 chronische Krankheiten − wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einige Krebserkrankungen, Diabetes mellitus, chronische Erkrankungen der Leber und anderer Verdauungsorgane − für drei Viertel aller Todesfälle in den Industriestaaten verantwortlich sein können, sofern es zu keiner Ernährungsumstellung kommt.

Reduktion ernährungsbedingter Krankheiten

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit für verstärkte Maßnahmen im Bereich der Prävention und vor allem im Bereich der Ernährung. Die grundlegende Aufgabe besteht darin, die Diskrepanz zwischen dem tatsächlichen Verhalten und den wissenschaftlich belegten Empfehlungen zu verringern und einen gesundheitsgerechten Lebensstil zu fördern.
Zu den wesentlichen Aufgaben der AGES zählt die Wahrung des Schutzes der Gesundheit sowie der Sicherheit und Qualität der Ernährung. Das umfasst auch die Verhütung ernährungsassoziierter Krankheiten. Aus diesem Grund wurde mit 1. März 2007 das Kompetenzzentrum Ernährung & Prävention unter der Leitung von Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer (Ernährungswissenschafterin und Gesundheitspsychologin) eingerichtet. Hauptanliegen ist die Verbesserung des Ernährungsverhaltens der österreichischen Bevölkerung und die Reduktion ernährungsbedingter Krankheiten.
Neben der Bereitstellung von wissenschaftlich fundierter Ernährungsinformation sammelt und verarbeitet das Kompetenzzentrum epidemiologische Daten als Basis für die wissenschaftliche Risikobewertung. Dadurch werden Grundlagen für wirksame ernährungspräventive Maßnahmen geschaffen.
Das Kompetenzzentrum versteht sich als eine unabhängige Stelle, die als Plattform für Experten aller in der Prävention tätigen Berufsgruppen, Politik, Industrie und Medien in Österreich fungiert. Es ist Schnittstelle zwischen Forschung und praktischer Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse im Bereich der Prävention.

Rückfragehinweis:
AGES – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
DI Oskar Wawschinek
Tel: 050 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at
www.ages.at

Fachlich:
Univ.-Doz. Dr. Ingrid Kiefer
Tel: (01) 42707-762
E-Mail: ingrid.kiefer@ages.at

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