Schwerpunktaktion zeigt: Alle getesteten Flaschen sind sicher

(Wien, 27.4.2007, AGES) Für Radfahrer, Läufer, Wanderer und zahllose andere Freizeit-Sportler gehören Trinkflaschen mittlerweile zur Grundausrüstung. Da diese Flaschen naturgemäß mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, müssen sie natürlich auf ihre Sicherheit hin überprüft werden. Die AGES, die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, hat im Rahmen einer Schwerpunktaktion Trinkflaschen für Sportler, wie sie überall im Handel erhältlich sind, einer genauen Untersuchung unterzogen. Das erfreuliche Ergebnis: Alle getesteten Produkte entsprachen den Vorschriften und sind somit sicher.

Aufwändige Testreihen


Die Trinkflaschen wurden am Institut für Lebensmitteluntersuchung Wien untersucht. Die Testreihen sind aufwändig: Jeder Test wird drei Mal durchgeführt, da ja die Trinkflaschen für den wiederholten Gebrauch vorgesehen sind. Pro Testansatz wird die mit Wasser gefüllte Flasche 24 Stunden bei 40° C gelagert und die Testflüssigkeit anschließend sensorisch und chemisch-analytisch untersucht.
Bei der sensorischen Prüfung wird die Probe auf Geruch, Geschmack, Trübung, Farbe und Schaumbildung hin untersucht. „Schaumbildung deutet z. B. darauf hin, dass organisches Material aus dem Material der Flasche heraus gelöst wurde“, erklärt DI Johanna Foisner, Leiterin der Abteilung Gebrauchsgegenstände. Bei der chemischen Untersuchung wird das Augenmerk vor allem darauf gelenkt, welche Menge an Substanzen in Summe aus der Kunststoff-Flasche migriert (herausgelöst) ist. Stellt sich der begründete Verdacht, dass bei der Flaschenherstellung Monomere (Ausgangsstoffe) und/oder Hilfsstoffe eingesetzt wurden, die speziellen Einsatz-Beschränkungen unterliegen, muss auch deren ordnungsgemäße Verwendung überprüft werden. „Keine der überprüften Flaschen hat die dafür festgesetzten Grenzwerte überschritten. Sie können daher für den vorgesehen Gebrauch als sicher bewertet werden“, sagt Foisner.

Die Ergebnisse


Alle getesteten Flaschen entsprachen sowohl von der Sensorik als auch den chemischen Parametern her den gesetzlichen Vorgaben. Nicht so gut schnitten allerdings fünf ebenfalls getestete Trinkrucksäcke ab. Deren Trinksysteme bestehen aus bis zu acht verschiedenen Materialien. Dabei wurden nicht zugelassene Weichmacher festgestellt, die Produkte wurden beanstandet.

Rückfragehinweis:

AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH


Unternehmenskommunikation:
DI Oskar Wawschinek
Spargelfeldstraße 191, A-1226 Wien
Tel: 050 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at
www.ages.at

Fachlich:
DI Johanna Foisner
Tel: 050 555-35351
E-Mail: johanna.foisner@ages.at

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