Die AGES ist die führende Kraft für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz in Österreich

Pröll und Kdolsky

Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky und Landwirtschaftsminister Josef Pröll: "Agentur hat seit ihrer Gründung beispielhafte Erfolgsgeschichte hingelegt"

(Wien, 22.2.2007, AGES) Vor nicht ganz fünf Jahren gegründet, kann die AGES, die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, auf eine beispielhafte Erfolgsgeschichte verweisen. Davon überzeugten sich gestern Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky und Landwirtschaftsminister Josef Pröll bei einem Besuch in der Betriebsstätte Spargelfeldstraße in Wien. "Mit der Gründung der AGES wurde ein beispielhafter Schritt zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und des Gesundheitsschutzes für die Österreicherinnen und Österreicher gesetzt", betonte Landwirtschaftsminister Josef Pröll. Durch das Zusammenwirken von sieben strategischen Fachbereichen - Landwirtschaft, Lebensmittel, Veterinärmedizin, Humanmedizin, PharmMed, Kompetenzzentren und DSR (Datenmanagement, Statistik & Risikobewertung) - ist es möglich geworden, bestehende und mögliche Risken in den Bereichen Gesundheit, Ernährungssicherheit und Verbraucherschutz noch schneller zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu setzen. "Die Synergien, die sich aus dieser Vernetzung ergeben, erhöhen die Sicherheit bei Lebensmitteln und Arzneimitteln wesentlich. Diese Sicherheit kommt unmittelbar den Österreicherinnen und Österreichern zugute", erklärte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky.

Vernetzung funktioniert

"Die Konsolidierungsphase haben wir erfolgreich abgeschlossen, jetzt spielen wir in der Europa-Liga mit", betonte AGES-Geschäftsführer Bernhard Url. Die Eingliederung des gesamten Komplexes der Arzneimittelzulassung im Bereich AGES-PharmMed kann nach einem Jahr als geglückt bezeichnet werden. Anträge der Pharmaindustrie werden nun viel schneller erledigt. Wie positiv sich das nunmehrige Zusammenspiel von früher getrennten Einrichtungen im Bereich der Ernährungssicherheit auswirkt, lässt sich gut am Beispiel Salmonellen zeigen. Salmonelleninfektionen sind nach wie vor Nummer eins bei lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen in Österreich. Allerdings ist die Zahl der bestätigten Salmonelleninfektionen beim Menschen in den vergangenen drei Jahren um gut ein Drittel gesunken. Wurden im Jahr 2003 noch 8271 Fälle verzeichnet, so betrug dieser Wert im Vorjahr 5615. Mitverantwortlich für diese positive Entwicklung sind die Ausbruchsabklärungen durch das Kompetenzzentrum Infektionsepidemiologie sowie die Nationale Referenzzentrale für Salmonellen der AGES.

Die Bekämpfung derartiger Zoonose-Erreger - Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die zwischen Tier und Mensch übertragen werden können - ist eines der Hauptziele der AGES. Ein weiterer Schwerpunkt für die kommenden Jahre liegt darüber hinaus in der Ernährungsprävention, d.h. der Verhütung von ernährungsassoziierten Krankheiten.

Rückfragehinweis:

AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
DI Oskar Wawschinek
Tel: 050 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at
www.ages.at

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