Keine Probleme bei Speiseeis


Untersuchungen der AGES zeigen: Keine Belastung durch Salmonellen und andere Lebensmittelvergifter


(Wien, 28.7.2005, AGES) Speiseeis hat derzeit wieder Hochsaison. Aus Sicht der Lebensmittelsicherheit ist das auch durchaus in Ordnung: "Diese Saison haben wir noch gar keine Proben, die als gesundheitsschädlich eingestuft werden mussten", sagt Rainer Bernhart, stellvertretender Bereichsleiter Lebensmitteluntersuchung in der AGES, der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH: "Auch in den vergangenen Jahren haben wir nur sporadisch Salmonellen oder andere gesundheitsschädliche Keime im Speiseeis gefunden."

Riechen, kosten, unters Mikroskop


Im heurigen Jahr wurden bereits über 500 Proben in den Labors der AGES-Institute für Lebensmitteluntersuchung auf ihre Sicherheit hin untersucht. Der Großteil stammt mit über 90 Prozent aus der gewerblichen Erzeugung, die übrigen Proben kommen aus industrieller Erzeugung. Die Untersuchungen erfolgen gemäß der Speiseeisverordnung. Neben der organoleptischen Prüfung - die Proben werden von speziell geschulten AGES-Mitarbeitern auf Geruch und Geschmack untersucht - werden die Proben auch mikrobiologisch auf verschiedene Keime getestet. Besonderes Augenmerk wird auf gesundheitsschädliche Keime und Lebensmittelvergifter wie Salmonellen, Enterokokken, Staphylokokken oder Coli-Bakterien gelegt.

Manchmal Hygienemängel


Im Vorjahr wurden rund 13 Prozent der Proben nach der Speiseeisverordnung beanstandet, heuer waren es bisher ca. 13,5 Prozent. Grund für die Beanstandung ist in den meisten Fällen eine erhöhte Anzahl vermehrungsfähiger Keime, die auf Hygienemängel schließen lässt, aber noch keine Gefahr für die Gesundheit darstellt. Geahndet werden derartige Beanstandungen mit Verwaltungsstrafen, die von den jeweiligen Bezirksverwaltungsbehörden verhängt werden.

Rückfragehinweis:

AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

Unternehmenskommunikation:
DI Oskar Wawschinek
Spargelfeldstraße 191, A-1226 Wien
Tel: +43 (0)50 555-25000
E-Mail: oskar.wawschinek@ages.at
www.ages.at


Fachlich:
DI Rainer Bernhart
Tel: +43 (0)50 555-35290
E-Mail: rainer.bernhart@ages.at
www.ages.at

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