Netzwerk für Lebensmittelsicherheit
Europäische Lebensmittelbehörde EFSA diskutiert Verbesserungsmöglichkeiten bei der Risikobewertung
(Wien, 03.11.2004, AGES) Die Bildung eines europäischen Netzwerks zur Verbesserung der Risikobewertung in der Lebensmittelkette ist ein Hauptanliegen der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Erste wichtige Verbindungen wurden bereits geknüpft. Wie diese Netzwerke noch verbessert werden können, diskutieren am 8. und 9. November in Berlin Mitglieder des EFSA-Beirats, des Beratungsorgans der Behörde, Vertreter der europäischen nationalen Behörden und wissenschaftliche Experten auf dem Gebiet der Risikobewertung.
Öffentlicher Meinungsaustausch
Die Veranstaltung am Bundesinstitut für Risikobewertung (Diedersdorfer Weg 1, D-12277 Berlin) ist erstmals öffentlich. "Wir hoffen, dadurch die öffentliche Diskussion über die zukünftigen Perspektiven der Risikobewertung zu erweitern", sagt Geoffrey Podger, geschäftsführender Direktor der EFSA. Der konstruktive Meinungsaustausch mit diversen Interessensgruppen ermögliche auch neue Einblicke in die eigenen Aufgaben.
Wissenschaftliche Beratung
Als direkte Folge einer Reihe von Lebensmittelskandalen in den 90-er Jahren wurde 2002 die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gegründet. Als wissenschaftliches Gremium mit Hauptsitz in Parma bietet sie unabhängige wissenschaftliche Beratung zu allen Fragen der Lebensmittelsicherheit, einschließlich Tiergesundheit, Tierschutz und Pflanzengesundheit. Hauptaufgabengebiet ist die Risikobewertung. Der Beirat setzt sich aus Vertretern der nationalen Lebensmittelbehörden oder ähnlicher Stellen zusammen.
Nähere Informationen unter www.efsa.eu.int
Rückfragehinweis:
AGES - Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH
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DI Oskar Wawschinek
Spargelfeldstrasse 191, A-1226 Wien
Tel: +43 (0)50 555-25000
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