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Aflatoxin B1 in Futtermais

In Österreich ist das Bundesamt für Ernährungssicherheit (BAES) zuständig für die Kontrolle  der Inverkehrbringung von Futtermitteln und der Überwachung der Futtermittelwirtschaft. Im Rahmen der Futtermittelkontrolle werden u. a. die Herstellung,  der Handel, sowie auch der Import aus Drittländern nach Österreich und somit in die EU überprüft.

Nachdem im Vorjahr erhöhte Werte an Aflatoxinen in Mais aus dem europäischen Süden (Italien, Griechenland) zu erwarten waren, wurde bereits für die Kontrolle der Ernte 2012 vorausschauend erhöhtes Augenmerk auf Aflatoxin B1 in Mais gelegt. Auch die heimische Futtermittel-Wirtschaft wurde über diese Thematik informiert: In Summe (amtliche Proben, Eigenkontrollproben der Futtermittel-Wirtschaft, Proben von landwirtschaftlichen Betrieben) wurden in der AGES im Jahr 2012 insgesamt 63 Futtermittelproben auf Aflatoxin B1 analysiert. Alle Ergebnisse lagen unter dem gesetzlichen Höchstwert von 0,02 mg/kg für Aflatoxin B1 in den Futtermittelausgangerzeugnissen (gemäß Richtlinie 2002/32/EG (pdf)). 2012 wurde überdies kein Mais für die Verwendung als Futtermittel aus Drittländern nach Österreich importiert.
 
Im Kontrollplan 2013 des BAES war eine risikobasiert errechnete Probenzahl von 71 Untersuchungen von Mykotoxinen in Getreide einschließlich Mais vorgesehen. Aufgrund der speziellen Berücksichtigung der Thematik Aflatoxine in Mais wurde die Probenzahl auf 95 erhöht. Mit 01.03.2013 wurden überdies alle Futtermittel-Kontrollorgane angewiesen, die Herkunft von Inverkehr gebrachtem Futtermais abzuklären und gegebenenfalls Probenahmen durchzuführen.

Aus den aktuell vorliegenden Rückmeldungen des ersten Quartals 2013 zu den Eigenkontrollergebnissen der Futtermittelunternehmen und aus den Ergebnissen der laufenden amtlichen Futtermittelkontrollen konnte bisher keine Höchstwertüberschreitung mit Aflatoxin B1 ermittelt werden.

Untersuchung von Milch auf Schimmelpilzgifte

Nehmen Milchkühe kontaminiertes Futter auf, wird Aflatoxin B1 in Aflatoxin M1 umgesetzt, das über die Milch ausgeschieden wird. Aus diesem Grund wird Milch auf das Vorhandensein von Aflatoxin M1 überwacht (Höchstwert 0,05 μg/kg):

  • durch das amtliche Monitoring im Rahmen des nationalen Rückstandskontrollplans
  • durch das private Rohmilch-Monitoring der Milchverarbeiter

Die Untersuchungen werden von der AGES durchgeführt, in den vergangenen Jahren kam es zu keinen Beanstandungen. Die Untersuchungen aus dem 4. Quartal 2012 bzw. aus dem heurigen Jahr liegen durchwegs unter der Nachweis- bzw. Bestimmungsgrenze.

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Pferdefleisch: Aktuelle Untersuchungsergebnisse

Mitte Jänner wurden in Irland und England Fertigprodukte gefunden, die nicht nur das auf der Packung deklarierte Rindfleisch sondern auch Pferdefleisch enthielten. Mit Anfang Februar weitete sich der Etikettenschwindel auch auf das europäische Festland aus. Im Zuge dieses "Pferdefleisch-Skandals" hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Sonderkontrollaktion in Auftrag gegeben: In allen Bundesländern wurden von den zuständigen Lebensmittelaufsichten Proben gezogen; die Analyse erfolgte überwiegend am AGES-Institut für Lebensmittelsicherheit in Wien.

Bis zum Stichtag 05.03. sind insgesamt 598 Proben in den Untersuchungsstellen der AGES und der Bundesländer Wien, Kärnten und Vorarlberg eingelangt: Von 420 Proben liegen qualitative Analysen vor, 414 Proben waren negativ auf Pferde-DNA. Bei sechs Proben konnte Pferdefleischanteil nachgewiesen werden.

AGES-Topthema Nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln

Die Bestimmung einer Tierart in Fleischerzeugnissen erfolgt mit molekularbiologischen Methoden: Der erste Schritt ist die Isolierung der DNA (Erbgut) aus den Lebensmittelproben. Dazu reichen bereits wenige Gramm der Probe aus. Der eigentliche Nachweis von Pferdefleisch erfolgt danach über die gezielte Suche nach Pferde-spezifischen DNA-Abschnitten mittels Real Time PCR. Dabei wird eine DNA-Sequenz nachgewiesen, die in dieser Form nur bei Pferden vorkommt. Sind diese DNA-Abschnitte tatsächlich in der Probe vorhanden, kann durch Vergleich der Anteile an Pferde-DNA mit dem Gesamt-Fleischanteil auf die vorhandene Menge an Pferdefleisch geschlossen werden. Dieses Verfahren eignet sich selbst bei stark erhitzten Produkten, da auch hier noch ausreichend lange, für die jeweilige Spezies charakteristische DNA-Bruchstücke vorhanden sind.

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HIV-Infektion bei Bluttransfusion

Nach Bekanntwerden einer HIV-Infektion nach einer Bluttransfusion in einem österreichischen Krankenhaus hat das BASG / AGES Medizinmarktaufsicht als Sofortmaßnahme eine Inspektion in der betroffenen Krankenanstalt durchgeführt. Die bisherigen Ergebnisse weisen auf keinen allfälligen Systemfehler hin.

Das Blut der Transfusion stammte aus einer Blutkonserve des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK). Die letzte Inspektion der gegenständlichen Blutbank des ÖRK fand im Juli 2012 statt. Dabei wurden keine mit dem vorliegenden Fall im Zusammenhang stehenden Auffälligkeiten festgestellt.
 
Das BASG / AGES Medizinmarktaufsicht ist um weitere Aufklärung des Falles bemüht.

BASG: Informationen zu Blutsicherheit

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Aktuelle Veranstaltungen

06.03.2013 - Wien
FCM Konformitätserklärung (Workshop) - Dieser Workshop soll FCM-Unternehmern und Lebensmittelabpackern (-abfüllern) helfen, FCM-Konformitätsdokumente richtig zu lesen und zu interpretieren.

07.03.2013 - Wien
Pflanzenschutzmittel-Antragstellerkonferenz -  Informationsveranstaltung zur Zulassung und Inverkehrbringung von Pflanzenschutzmittelnwerden.

20.03.2013 - Wien
FCM Konformitätserklärung - Workshop für FCM-Unternehmern und Lebensmittelabpackern (-abfüllern) zu FCM-Konformitätsdokumenten.

 

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