AGES-Newsletter 08/10 - 21.05.2010
- Internationaler Tag der Biodiversität unter dem Motto: "Armutsbekämpfung"
- Update: AGES klärt Salmonellen-Ausbruch ab
- FAQ Klebefleisch: EU-Parlament verbietet "Fleischkleber"
- Kontrollen schaffen sichere Lebensmittel
- Aktuelle Veranstaltungen
- Weitere Informationen
- Newsletter des BAES
- Newsletter der AGES PharmMed
Internationaler Tag der Biodiversität unter dem Motto: "Armutsbekämpfung"
Der Tag der Biologischen Vielfalt wird jährlich am 22. Mai begangen. Das ist jener Tag, an dem der Text der Konvention über die Biologische Vielfalt durch die Vereinten Nationen 1992 unterzeichnet wurde. Heuer steht dieser Tag unter dem Motto "Biodiversität, Entwicklung und Armutsbekämpfung". Damit soll auf die biologische Vielfalt, insbesondere auf eine nachhaltige Entwicklung im Zusammenhang mit der Armutsbekämpfung hingewiesen werden.
Was ist Biodiversität?
Bio = Leben, Diversität = Vielfalt. Biodiversität ist die „Vielfalt des Lebens“ auf unserem Planeten. Der Mensch ist ein Teil der Vielfalt, bestehend aus Flora, Fauna und Mikroorganismen. Die Vielfalt der Pflanzen und Tiere ist die Basis für ein stabiles System. Je umfangreicher und vielfältiger dieses System ist, umso stabiler ist es, da es auf mehreren „Füßen“ steht. Je mehr ein Ökosystem verarmt, umso instabiler kann es werden. Daher ist es enorm wichtig, dass wir ein vielfältiges Ökosystem erhalten und allenfalls verbessern.
Biologische Vielfalt und Armutsbekämpfung
Eine wichtige Rolle kommt der Biodiversität im Zusammenhang mit Entwicklung und Armutsminderung zu. Auf den ersten Blick ist dieser Zusammenhang vielleicht nicht direkt zu erkennen. Doch mit dem Aussterben unzähliger Tiere und Pflanzen gehen überlebenswichtige Ressourcen verloren. Vom Verlust der biologischen Vielfalt sind besonders die ärmsten Bevölkerungsgruppen betroffen. Ihr Überleben hängt oft unmittelbar von intakten Ökosystemen und reichhaltigen Ressourcen ab.
Eine wirtschaftliche Entwicklung setzt ausreichende Grundversorgung von Nahrung voraus. Die verschiedenen Leistungen der biologischen Vielfalt ermöglichen dem Menschen auch die Entwicklung auf anderen Sektoren, wie z. B. dem Tourismus. In vielen Gebieten wäre ohne Tourismus eine entsprechende wirtschaftliche Entwicklung nicht möglich gewesen. Die biologische Vielfalt ist die Basis für funktionierende Wasserkreisläufe, Klimaregulation, Bindung von CO2, Bodenfruchtbarkeit sowie die Nahrungsmittelproduktion und somit auch Basis für die Armutsbekämpfung.
Biodiversität und Landwirtschaft - Agrobiodiversität
Die agrarische Biodiversität beinhaltet alle Komponenten der biologischen Vielfalt, die für die Ernährung und Landwirtschaft von Bedeutung sind: Die Sorten und Typen von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen hinsichtlich der Genetik, den Level von Arten und Ökosystemen, welche für die Schlüsselfunktionen des agrarischen Ökosystems notwendig sind, seine Strukturen und Prozesse. Die agrarische Biodiversität ist für folgende Funktionen auf der Welt essenziell:
- nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln und anderen agrarischen Produkten einschließlich der Bereitstellung der Grundlagen für die Evolution oder die gewünschte Züchtung von neuen Pflanzensorten
- biologischer Beitrag zur Produktion wie z. B. über die Bodenlebewesen, Pollenbefruchter und Nützlinge
- umfassender ökologischer Beitrag, wie z. B. Landschaftsschutz, Bodenschutz und Bodengesundheit, Wasserkreislauf und -qualität sowie Luftqualität.
Das lokale Wissen und die Kultur müssen als integraler Bestandteil der agrarischen Biodiversität betrachtet werden, da die menschlichen Aktivitäten die Art der Biodiversität gestalten und erhalten.
Die AGES und ihr Beitrag zur Biodiversität
Die Verschiedenartigkeit der Natur, insbesondere unserer Pflanzen, ihre Kultivierung und Nutzung als Nahrungs- und Rohstoffquelle sind Basis für unseren Wohlstand. Die AGES, die für die Produktionsgrundlagen wie Boden, Sorten, Saatgut, Pflanzenernährung und Pflanzenschutz fachlich ihre Kompetenz einbringt, trägt wesentlich zur Nahrungssicherheit und Vielfalt der Nahrung bei. Österreich ist hinsichtlich seiner Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln in Summe gesehen autark. Auch wenn Konsumentinnen und Konsumenten derzeit nur von Agrarüberschüssen hören: Dies war nicht immer so - woran sich die ältere Generation noch erinnern kann.
Sortenliste: A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel
Die Verschiedenartigkeit der Pflanzen, deren Eigenschaften und Nutzungsmöglichkeiten stellen die Basis für eine abwechslungsreiche und differenzierte Ernährung dar. Im Bereich der Pflanzen trägt die AGES einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung dieser Biodiversität bei, insbesondere bei landwirtschaftlich genutzten Arten, angefangen von A wie Ackerbohne bis Z wie Zwiebel. Heuer sind erstmals über 1.000 Sorten in der Österreichischen Sortenliste des Bundesamtes für Ernährungssicherheit (BAES) gelistet. Die landwirtschaftlichen Sorten wurden hinsichtlich ihrer Werteigenschaften untersucht und bewertet (z. B. Backfähigkeit von Getreide), sodass über die Verschiedenartigkeit der Nutzung und Nutzungsmöglichkeiten Informationen vorliegen.
Tipp: Internationaler Tag der Artenvielfalt im Zeichen von "vielfaltleben"
Am 22. Mai 2010, dem Internationalen Tag der Artenvielfalt, startet die größte Freiluft-Naturschutzaktion in Österreich: Die Woche der Artenvielfalt (22. bis 29. Mai 2010) wurde von Lebensministerium, NATURSCHUTZBUND, WWF und BirdLife im Rahmen der Kampagne „vielfaltleben“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, Natur und Vielfalt kennen zu lernen und für unsere bedrohten Tiere und Pflanzen selbst aktiv zu werden. Den Höhepunkt bildet der GEO-Tag der Artenvielfalt am 29. Mai, der zum ersten Mal in allen sechs österreichischen Nationalparks stattfindet. Unter www.vielfaltleben.at können sich Interessierte über Exkursionen, Vorträge und Workshops von fast 50 Institutionen informieren.
Weiterführende Informationen
Konvention über die Biologische Vielfalt
Internationaler Tag der Biodiversität 2010
Genetische Ressourcen in Österreich
AGES l- Landwirtschaftliche Sachgebiete
Update: AGES klärt Salmonellen-Ausbruch ab
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die AGES beauftragt, einen Ausbruch von Erkrankungsfällen, der durch den Salmonellenstamm Salmonella Mbandaka verursacht wird, abzuklären. Bis zum heutigen Datum gibt es 68 laborbestätigte Fälle in ganz Österreich, außer dem Burgenland. Bislang wurden 59 Personen befragt. Davon zeigten 39 Krankheitssymptome einer Darminfektion; 23 Personen mussten stationär im Krankenhaus aufgenommen werden. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden fünf durch diesen Salmonellenstamm verursachte Erkrankungen registriert.
Bisherige Ergebnisse
In den meisten Fällen werden Salmonellen über kontaminierte Lebensmittel aufgenommen. Die epidemiologische Abklärung durch die Infektionsepidemiologen/-innen der AGES ergab Eier bzw. mit ungenügend erhitzten Eiern zubereitete Lebensmittel als wahrscheinliche Ursache. Mikrobiologische Untersuchungen haben Isolate von S. Mbandaka in einer Eischale-Eiinhalt-Probe und in Staubproben aus drei Legehennenbeständen identifiziert, die mit den Isolaten aus Stuhlproben von Erkrankungsfällen hochgradig übereinstimmen.
Da im aktuellen Fall Futtermittel die Quelle des Erreger-Eintrags sein könnte, wurden auch die Futtermittelexperten/-innen des Bundesamts für Ernährungssicherheit (BAES) aktiv und haben erste Kontrollen bei Mischfutterherstellern und Futtermittelhändlern durchgeführt. Ziel der noch laufenden Ermittlungen ist, das Vehikel von S. Mbandaka, d. h. den Eintragsweg des Ausbruchserregers, zu eruieren und zu entfernen.
Tipps für Verbraucher/-innen
- Lebensmittel, insbesondere Fleisch, Geflügel, Eier gut abkochen und im gekochten Zustand nicht über mehrere Stunden bei Raumtemperatur aufbewahren.
- Schwangere sollten auf Speisen, die rohe Eier enthalten, generell verzichten.
- Auf durchgehende Kühlung der Rohprodukte achten: Kühlschranktemperatur nicht über +4° C einstellen, Kühlkette beim Transport nicht unterbrechen (im Sommer Kühltasche verwenden).
- Das Auftauwasser von gefrorenem Fleisch sofort in den Ausguss leeren und heiß nachspülen.
- Nach dem Hantieren mit rohem Geflügelfleisch gründlich Hände waschen, bevor andere Küchenarbeiten begonnen werden.
- Sämtliche Arbeitsflächen und -geräte, die mit rohem Geflügel oder rohen Eiern in Kontakt waren, mit Spülmittel und heißem Wasser reinigen.
- Frisch zubereitete Speisen, sofern sie nicht sofort verzehrt werden, abkühlen lassen und anschließend unverzüglich im Kühlschrank aufbewahren.
- Salmonellen werden durch Einfrieren nicht abgetötet. In sauren Medien sterben die Salmonellen rasch ab; gebräuchliche Desinfektionsmittel töten sie innerhalb weniger Minuten.
FAQ Klebefleisch: EU-Parlament verbietet "Fleischkleber"
Das EU-Parlament hat ein Verbot des als "Fleischkleber" in der Lebensmittelproduktion verwendeten Zusatzstoffs Thrombin beschlossen. Durch diese Enzym können kleine Fleisch- oder Schinkenteile ohne Erhitzung zusammengefügt werden. Nach Berichten über den Einsatz solcher Enzyme von deutschen Herstellern sucht die AGES aktuell auch in Österreich nach so genanntem "Klebefleisch". Anbei Fragen und Antworten der AGES-Lebensmittelexperten/-innen zum Thema:
Einsatz von Enzymen bei der Herstellung von "Klebefleisch"
Wird Fleisch zu Rohschinken verarbeitet, dürfen Konsumenten/-innen davon ausgehen, dass für die Herstellung nur ein einzelnes, natürlich gewachsenes Stück Muskelfleisch verwendet wurde. So schreibt es das österreichische Lebensmittelbuch vor. Dieses muss jedoch von den Teilen des Tierkörpers stammen, die für Schinken eingesetzt werden (beim Schwein vom Schlögel). Ein Zusammenkleben von einzelnen Fleischteilen zu einem Stück ist nicht erlaubt. Darüber hinaus wäre die unzureichende Kennzeichnung eine Täuschung der Konsumenten/-innen hinsichtlich der Beschaffenheit der Endprodukte.
Was ist so genanntes "Klebefleisch"?
"Klebeschinken" kann großtechnisch durch den Einsatz eines Enzyms aus der Enzymfamilie der Transglutaminasen hergestellt werden, dessen Fähigkeit zur Vernetzung von Proteinen dabei technologisch genutzt wird. Aufgrund des natürlichen Auftretens von Transglutaminasen in Säugetieren, Fischen und Pflanzen sind diese Enzyme Bestandteil unserer täglichen Nahrung und gelten als gesundheitlich unbedenklich.
Ist "Klebefleisch" gesundheitlich bedenklich?
Bei den für Klebeschinken verwendeten Fleischstücken handelt es sich nicht um minderwertige Ware, noch ist das Enzym gesundheitsschädlich. Bei Kochpökelware, etwa bei Toastschinken, ist das Zusammenführen von mehreren Teilen übrigens erlaubt. Dabei handelt es sich um einen natürlichen Vorgang, indem sich Fleischeiweiß durch Tumbeln (Mischen in der Pökellake) aufschließt und sich im anschließenden Erhitzungsverfahren verbindet.
Was wird seitens der Lebensmittelbehörden unternommen?
Seitens der AGES wird aktuell der Einsatz solcher Enzyme bei einer Schwerpunktaktion in ganz Österreich untersucht. Bislang wurde noch kein "Klebeschinken" entdeckt. Auf EU-Ebene werden derzeit die rechtlichen Bestimmungen zur Kennzeichnung überarbeitet. Davon ist indirekt auch der "Klebeschinken" betroffen. Denn dann müsste z. B. Transglutaminase auf der Packung angeführt werden. Nach Ablehnung des Vorschlag der EU-Kommission durch das EU-Parlament, den Zusatzstoff Rinder- und Schweinethrombin in der EU zu genehmigen, muss sich die EU-Behörde einen neuen Vorschlag überlegen.
Warum werden die Enzyme überhaupt eingesetzt?
Ziel des Einsatzes von Thrombin und Transglutaminase ist es, deren Fähigkeit zur Vernetzung von Proteinen in Lebensmitteln technologisch zu nutzen. Die bindende Wirkung dieser Enzyme kann einerseits zum "Verkleben" von einzelnen Fleisch- und Fischabschnitten herangezogen werden, andererseits kann Transglutaminase auch dazu verwendet werden, die Textur, Stabilität und Haltbarkeit von proteinreichen Lebensmitteln zu verändern.
Wofür wird Thrombin eingesetzt?
Thrombin ist Teil eines Enzympräparats, das neben Thrombin auch Fibrinogen enthält. Das Thrombin-Fibrinogen-Präparat könnte Fleisch zugesetzt werden, um die Bindung von Fleischabschnitten zu bewirken, so dass portionierte Standard-Erzeugnisse einheitlicher Form, Dicke und Qualität hergestellt werden könnten. Das Präparat könnte ferner dazu dienen, Rohmaterial aufzuwerten, indem kleine Fleischabschnitte zu größeren Einheiten zusammengesetzt werden könnten.
Wofür wird Transglutaminase eingesetzt?
Transglutaminase ist dazu geeignet, bei der Herstellung von Fleisch- und Fischprodukten, von Milchprodukten und Produkten auf Pflanzenproteinbasis eingesetzt zu werden. Transglutaminasen wirken überall dort, wo Proteine vorhanden sind und vernetzt werden sollen. Mögliche Anwendungsbeispiele für den Einsatz von Transglutaminasen sind das Verbinden von kleineren Fleischabschnitten zu größeren zusammengesetzten Fleischstücken einheitlicher Form und Dicke, die Optimierung der Konsistenz fettarmer Milchprodukte und die Verbesserung von Textur und Haltbarkeit von Tofu aus Sojamilch. Weiters besteht die Möglichkeit, Transglutaminase bei Back- und Fleischwaren einzusetzen, um die Klebereigenschaften von Gluten zu ersetzen.
Was ist der Unterschied zwischen den beiden?
Die in der Lebensmittelindustrie kommerziell genutzte Transglutaminase ist mikrobiellen Ursprungs und über einen weiten Temperatur- und pH-Bereich stabil und ohne Co-Faktor katalytisch wirksam. Thrombin wird aus tierischem Blutplasma gewonnen und ist das wichtigste Enzym der Blutgerinnung bei Wirbeltieren. Thrombin kann seine bindende Wirkung nur unter Anwesenheit von Fibrinogen entfalten. Thrombin wandelt das Fibrinogen in Fibrin um, welches in Verbindung mit Kollagen die Bindung von Fleischabschnitten bewirkt.
Wie erkenne ich Klebefleisch?
Ein Indiz für das Vorliegen von Klebefleischerzeugnissen ist die Form des Produktes selbst, die sehr oft nicht der Form eines natürlich gewachsenen Fleischstückes entspricht. Weiters ist der Hersteller dazu verpflichtet, im Zuge der Kennzeichnung von vorverpackten Fleischerzeugnissen, die für die Letztverbraucher/-innen bestimmt sind, die Verbraucherinformation über die tatsächliche Art des Lebensmittels nach den gültigen rechtlichen Bestimmungen sicherzustellen. Auf nationaler und europäischer Ebene sind zur Zeit große Bemühungen seitens der Fachgremien und der Behörden im Gang, um einer missbräuchlichen Anwendung von Transglutaminase und Thrombin entgegenzuwirken und um sicherzustellen, so dass es zu keiner Irreführung der Konsumenent/-innen bezüglich der Art und Identität der unter Verwendung dieser Enzyme hergestellten Lebensmitteln kommt.
Kommt dies auch bei Fisch zum Einsatz (Fischstäbchen, billige Sushis, Shrimpsersatz, etc)?
In der Literatur [1] wird über den möglichen Einsatz von Transglutaminase bei der Herstellung von Surimi (einem Gel aus Fischabschnitten, Wasser, Salz), bei Fischpastete und zur Reduktion des Wasserverlusts beim Auftauen von tiefgefrorenem Fisch berichtet.
Literaturverzeichnis: [1] Nielsen, P.M.: Reactions and Potential Industrial Applications of Transglutaminase. Food Biotechnology, 9 (3) (1995) 119-156
Weiterführende Links:
FAQ Schinken und "Schinkenimitat"
Kontrollen schaffen sichere Lebensmittel
In Österreich ist die Kontrolle der Lebensmittelsicherheit gut organisiert. Zusätzlich existiert ein europäisches Schnellwarnsystem, das RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed). So können Mängel frühzeitig erkannt und eventuelle Auswirkungen auf die Verbraucher so gering wie möglich gehalten werden.
Eine Darstellung der Verantwortlichkeiten und des Ablaufs der amtlichen Lebensmittelkontrolle sowie die Darstellung der Untersuchungsergebnisse des vergangenen Jahres finden sie auch in der Broschüre „Sichere Lebensmittel“.
Aktuelle Veranstaltungen

- Foto (v.l.n.r.): Sektionsleiterin (BMLFUW) Edith Klauser, Bundesminister Niki Berlakovich und AGES-Ernährungsexpertinnen Ingrid Kiefer und Alexandra Wolf
Rückblick: Schulobst-Konferenz am 19. Mai im Lebensministerium
Mit dem EU-Schulobstprogramm sollen die Ernährungsgewohnheiten von Kindern positiv beeinflusst und der Obst- und Gemüsekonsum erhöht werden. Ziel der Initiative in Österreich unter Federführung des Lebensministeriums ist, die Freude am Genuss von Obst und Gemüse wieder zu wecken. Schulkinder sollen die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Herkunft und Herstellung von Lebensmitteln, Landwirtschaft und Umwelt verstehen. Gemüse und Obst stellen einen zentralen Baustein ausgewogener Ernährung dar. Sie haben einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen und wirken sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System sowie auf das Schlaganfallrisiko aus.
24.06.2010 - Wien
Epidemiologisches Meldesystem (EMS)-Tuberkulose-Workshop
Anlässlich der großen Nachfrage für ein Handbuch der TBC-Dateneingabe in das Epidemiologische Meldesystem, freut es uns, Ihnen dieses Handbuch mit praktischer Anwendung im TBC EMS präsentieren zu dürfen.
Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit