Verbreitung von Schadorganismen durch Bewässerung

Eine Reihe von Organismen, die Kulturpflanzen schädigen können, haben ihre Lebensräume (auch) in Gewässern und können mittels Verbringung/Verwendung solcher Gewässer an Pflanzen gelangen und diese beeinträchtigen.

Dazu zählen zum Beispiel Phytophthora-Arten, die in Zisternen und Vorwärmbecken vorkommen können und mit Bewässerungsmaßnahmen auf Pflanzenbestände verbreitet werden.

In Fließgewässern und/oder stehenden Gewässern können teilweise auch Bakterien überdauern, die ebenfalls für Kulturpflanzen schädigend sind (z. B. Ralstonia solanacearum, Verursacher der Schleimkrankheit).

Mikroskopie
Foto: Getty

Beim Waschvorgang von Kulturpflanzen oder Kulturpflanzenteilen (wie z. B. Knollen, Rüben) können anhaftende Schadorganismen ins Abwasser gelangen. Wird dieses nicht dekontaminiert, können Erreger wie z. B. Ralstonia solanacearum, Kartoffelzystennematoden, Phytophthora-Arten oder Viruspartikel in ruhende oder fließende Gewässer gelangen.

Die AGES versucht, durch entsprechende Aufklärungsmaßnahmen auf diese Gefahren hinzuweisen und damit das Risiko für die Pflanzenproduktion zu reduzieren.

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