Gießwasserqualität
Die Qualität des Gießwassers ist für die Vitalität der Pflanzen von entscheidender Bedeutung. Je nach Einsatzgebiet können unterschiedliche Qualitätskriterien festgelegt werden. Während für Hydro-, aber auch Topfkulturen sehr hohe Qualitätsansprüche gelten, sind die Anforderungen für eine Verwendung im Freiland nicht so streng.
Üblicherweise enthält Wasser eine Reihe von Salzen, deren Gesamtgehalt einen Rückschluss auf eine mögliche Beeinträchtigung der Wurzeln erlaubt. Er lässt sich relativ einfach durch die Messung der elektrischen Leitfähigkeit (electric conductivity, EC) ermitteln. Die Salze können aber auch individuell analysiert werden. Mengenmäßig am bedeutendsten sind die Salze der Elemente Calcium und Magnesium, deren Summe als „Wasserhärte“ bezeichnet wird. Dabei kommt den Carbonaten die größte Bedeutung zu („Carbonathärte).

- Foto: Corbis
Aber auch andere Inhaltsstoffe spielen eine wichtige Rolle, etwa dann, wenn sie den Pflanzen als Nährstoffe dienen. Dazu zählt unter anderem das Nitrat, dessen Gehalt bei Düngungsmaßnahmen berücksichtigt werden sollte. Ein hoher Gehalt an Eisen kann zu Flecken auf Pflanzen oder zur Verstopfung von Bewässerungsschläuchen führen. Bei hohem Zinkgehalt kann es zu Anreicherungen im Boden kommen.
Die AGES bietet ein umfangreiches Spektrum an Analyseverfahren für Gießwasser an, das den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Jedes Analyseergebnis wird auf Wunsch durch eine entsprechende Bewertung und Anwendungshinweise ergänzt.
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