Streifenkrankheit bei Gerste

Thema und Zielsetzung:

Streifenkrankheit der Gerste (Drechslera graminea) ist eine der bedeutensten Krankheiten bei Gerste. Ertragsausfälle bis zu 60% sind möglich. Es handelt sich um eine samenbürtige Krankheit, die besonders im biologischen Landbau höchste Beachtung erfordert. Im Rahmen des Projekts wurden Einflussfaktoren auf den samenbürtigen Infektionskreislauf und Parameter zur Beinflussung von diesem bearbeitet:

  • Einflussfaktoren auf den Befallsgrad des Feldbestandes
  • Einflussfaktoren auf den Befallsgrad des Erntegutes
  • Sortenunterschiede in der Befallsausbreitung

Netzfleckenkrankheit der Gerste (Drechslera teres) wird unter anderem auch über infiziertes Saatgut übertragen, speziell im biologischen Landbau ist die Samenbürtigkeit des Erregers von besonderer Relevanz, aber bis dato selten bearbeitet worden. Die durchgeführten Untersuchungen umfassten:

  • Einfluss des Saatgutbefalles auf den Krankheitsbefall von Jungpflanzen
  • Einfluss des Saatgutbefalles auf den Krankheitsbefall im Laufe der Vegetation
  • Sortenspezifische Aspekte im Infektionskreislauf
  • Beeinflussung des Ertrages und der Erntegutinfektion

Die Untersuchungen wurden in den Jahren 2005-2007 an ausgewählten Standorten in den Hauptanbaugebieten und an Sommergerste durchgeführt.

 

Ergebnisse

Die erarbeiteten Ergebnisse und Schlußfolgerungen sind in folgenden Pulbikationen eröffentlicht:

Manfred Weinhappel

Institut: Institut für Saat- und Pflanzgut, Phytosanität, Bienen
Ort: 1220, Spargelfeldstrasse 191
Dienstort: Wien

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