Tipps für Saatgutvermehrer
Gesundheitszustand des Saatgutes - samenbürtige und samenübertragbare Krankheiten
Die Verwendung von gesundem, vitalem und triebkräftigem Saatgut ist aus mehreren Gründen Voraussetzung für eine erfolgreiche Pflanzenproduktion.
- Vermeidung von Epidemien bei samenbürtigen Schaderregern über mehrere Generationen (zB. Flugbrand, Gewöhnlicher Steinbrand etc.)
- Vermeidung der Verschleppung von Krankheiten in neue Regionen und Verseuchung von Böden (zB. Zwergsteinbrand, Brennfleckenkrankheit etc.)
- Vorsorge durch den Einsatz von gesundem Saatgut und Vermeidung der Sanierung durch den Einsatz von Pestitziden.
- Vermeidung schlechter Keimfähigkeiten/Feldaufgänge und Jungpflanzenentwicklung (zB. Septoria nodorum, Schneeschimmel)
- Beitrag zu einem ökonomisch erfolgreichen und ökologisch orientierten Pflanzenbau in Österreich.
- Beitrag zu der Erzeugung hochwertiger Ernteprodukte und daraus gehender Futtermittel und Nahrungsmittel.
Im Saatgutanerkennungsverfahren wird bei der Feldbesichtigung und/oder im Rahmen der Laboruntersuchung auf die jeweils wichtigen saatgutrelevanten Krankheiten untersucht und anhand von Schwellenwerten (Schadschwellen) die Qualität des Saatgutes bewertet.
Die bei den jeweiligen Kulturarten gesetzlich geregelten Krankheiten sind nachfolgend aufgelistet (auszugsweise) und eine Kurzbeschreibung ist als download verfügbar:
Institut für Saat- und Pflanzgut, Phytosanität, Bienen
Institut: Institut für Saat- und Pflanzgut, Phytosanität, Bienen
Ort: 1220, Spargelfeldstrasse 191
Dienstort: Wien
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