ERSTELLT: 13.01.2012

AGES und BAES zu europaweitem illegalen Pestizidhandel

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES, und das Bundesamt für Ernährungssicherheit, BAES, die zuständige Kontrollbehörde, kann auch aufgrund eigener Erfahrungen die in der Presseaussendung von Europol getätigten Aussagen grundsätzlich bestätigen. Bezüglich des dargestellten Handelsausmaßes von 25% an illegalen Produkte liegen allerdings der AGES keine näheren Statistiken vor.

International ist es wichtig, den Informationsaustausch zu fördern und die Zusammenarbeit international zu forcieren. Das BAES steht diesbezüglich in Kontakt mit den Behörden der betroffenen Mitgliedstaaten, sodass im Verdachtsfall umgehend Maßnahmen ergriffen werden können. Weiters befasst sich die AGES/das BAES im Rahmen von internationalen Arbeitsgruppen mit Fragen des illegalen Handels und der illegalen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Die OECD hat das Thema „Informationsaustausch“ bereits gemeinsam mit der Europäischen Kommission in Angriff genommen. Als Folge der verstärkten internationalen Zusammenarbeit der Kontrollbehörden werden Versuche, gefälschte und nicht zugelassene Pflanzenschutzmittel auf den Markt zu bringen, jedoch zunehmend aufgedeckt.

Der Rückverfolgbarkeit der Warenströme kommt dabei eine wichtige Rolle zu, wenn die Quelle von illegalen Einfuhren identifiziert werden soll. Durch das Pflanzenschutzmittelgesetz 2011 wurde jedenfalls eine ausreichende Rechtsbasis für die Rückverfolgbarkeit geschaffen.

Institut für Pflanzenschutzmittel

Institut: Institut für Pflanzenschutzmittel
Ort: 1220, Spargelfeldstrasse 191
Dienstort: Wien

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