Diese Website verwendet Cookies, um Daten für die Verbesserung der Funktionalität und Navigation unserer Homepage zu sammeln.
Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Bitte lesen Sie unsere Datenschutzerklärung für weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies und wie diese zu deaktivieren sind.

Schadorganismus

Es gibt verschiedene rebpathogene Phytoplasmengruppen (siehe Grafik 1). Grapevine flavescence dorée phytoplasma („Candidatus Phytoplasma vitis“)  wird der  Elm-Yellows Gruppe zugeordnet. Grundsätzlich benötigen Phytoplasmen für ihr Überleben spezielle Pflanzenzellen, die so genannten Siebzellen des Bastgewebes (= Phloem) von Wurzel, Stamm, Trieb und Blatt. Sie können nicht außerhalb ihres Wirtes überleben, d.h. sie sind obligate Parasiten.

Der Befall durch Phytoplasmen verursacht Stoffwechselstörungen, wodurch es bei den Pflanzen zu Vergilbungssymptomen und Wachstumsstörungen bis hin zum Absterben von Weinreben kommt. Dieses Krankheitsbild kann auch durch andere rebpathogene Phytoplasmen wie Stolbur phytoplasma, dem Erreger der Schwarzholzkrankheit, hervorgerufen werden. Daher können Phytoplasmosen nur durch eine molekulargenetische PCR-Analyse nachgewiesen und differenziert werden (siehe Untersuchung).

 

Grafik 1: Rebpathogene Phytoplasmengruppen und die damit assoziierten Rebkrankheiten. Rebpathogene Phytoplasmengruppen. In Österreich tritt bisher nur die Schwarzholzkrankheit, die durch den Erreger Stolbur phytoplasma verursacht wird, auf. Flavescence dorée konnte in Österreich noch nicht nachgewiesen werden.

 

Nachhaltige Pflanzenproduktion

Institut: Nachhaltige Pflanzenproduktion
Adresse: 1220 Wien, Spargelfeldstrasse 191

Autor/Autorin kontaktieren
Weitere Artikel des Autors / der Autorin

Teilen |

Seite empfehlen

Senden Sie den Link zur aktuellen Seite an einen E-Mail Empfänger:

(Sie müssen die *gekennzeichneten Felder ausfüllen!)