Portulak (Portulaca oleracea)
Pflanzenmerkmale
| Keimblätter: | elliptisch, fleischig, unterseits violett überlaufen, oberseits braungrün |
| Stängel: | niederliegend, 10 bis 25 cm lang, oft rötlich überlaufen |
| Blätter: | wechselständig, vorne gerundet, dicklich, fleischig, bis 5 cm lang |
| Blüten: | goldgelb, 8 bis 12 mm |
| Früchte/Samen: | Kapselfrüchte, Samen schwarz |
| Blütezeit: | Juni bis Oktober |
Standort und Verbreitung
Der Portulak (Familie: Portulacaceae) kommt in allen Bundesländern vor und bevorzugt warme Standorte (Sommerwärme) und lockere, nährstoffreiche Böden. Hauptsächlich besiedelt die Art trockene Ruderalfluren, Pflaster- und Steinplattenfugen, Kieswege, Friedhöfe, Gärtnereien und Weingärten.
Bedeutung
Der Portulak ist ein typischer Sommerkeimer und kommt hauptsächlich in Gemüsekulturen, Mais und Weingärten als eher lästiges Unkraut vor. Die Konkurrenzkraft ist gering, der Portulak kann aber lokal massenhaft auftreten (z. B. in Gemüsekulturen im Seewinkel).
Besonderheiten/Anmerkungen
Portulak gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wird weltweit als Futter- und Gemüsepflanze angebaut.
Bilder: © S. Follak/AGES, Wien

- Portulak in der Blüte

- Portulak als „Bodendecker“ im Maisanbau

- Einzelpflanze mit typisch rötlich überlaufenem Stängel

- Insbesondere im Gemüsebau kann der Portulak Ertragsverluste verursachen (Aufnahme: Wallern i. Bgld./Seewinkel)
Nachhaltige Pflanzenproduktion
Institut: Nachhaltige Pflanzenproduktion
Ort: 1220, Spargelfeldstrasse 191
Dienstort: Wien
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Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit