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Autor:
AGES
Was ist ein Unkraut?
Für den Begriff „Unkraut“ gibt es zahlreiche Definitionen und diese sorgen immer noch für intensive Diskussionen. Gerne wird „Unkraut“ auch durch Begriffe wie „Wildkraut“ oder „Ackerbegleitflora“ ersetzt.
Giftbeere (Nicandra physalodes)
Die Giftbeere wurde bereits in allen Bundesländern (mit Ausnahme von Salzburg) unbeständig zumeist auf Ruderalflächen (Schutt, Kompost) nachgewiesen.
Gemeiner Stechapfel (Datura stramonium)
Der Gemeine Stechapfel ist wärmebedürftig und bevorzugt nährstoffreiche Lockersande und andere leicht erwärmbare Substrate. Im östlichen Niederösterreich (Weinviertel, Marchfeld) und nördlichen Burgenland (Seewinkel) gehört er zur Unkrautvegetation in Gemüse- und Maiskulturen.
Erdmandelgras (Cyperus esculentus)
Das Erdmandelgras ist sehr wärme- und lichtbedürftig, besiedelt auch feuchte Stellen. Das ursprüngliche Areal wird unterschiedlich beschrieben (Mittelmeergebiet, Ostafrika, Südostasien). Die heutigen Vorkommen in Europa gehen auf Einschleppungen mit Gladiolenzwiebeln aus den USA zurück.
Pferdenessel (Solanum carolinense)
Solanum carolinense
bevorzugt lockere sandige Standorte, gedeiht aber auf nahezu allen Böden. In Österreich kommt die Art nur in Kärnten in der Nähe von Pischeldorf vor. Die Pflanze stammt ursprünglich aus den Golfstaaten der USA.
Quetschgurke (Thladiantha dubia)
Die Quetschgurke stammt ursprünglich aus Nord-China und wurde als Zierpflanze eingeführt. Die Art ist sehr konkurrenzstark und kann als typische Kletterpflanze die Kulturpflanze ins Lager führen und die Ernte behindern.
Wilde Fingerhirse (Eleusine indica)
Die Wilde Fingerhirse ist sehr wärmebedürftig, stellt aber an den Boden keine Ansprüche. Für stärkeres Auftreten ist jedoch eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit notwendig.
E. indica
ist in den Tropen und Subtropen weit verbreitet. Ursprüngliche Heimat ist Afrika.
Wilde Mohrenhirse (Sorghum halepense)
Warmes Klima und feuchte, nährstoffreiche Böden werden bevorzugt und stammt vermutlich aus dem östlichen Mittelmeerraum. Seit 1972 tritt sie in der Steiermark in Maisfeldern auf und hat sich in den südlichen Teilen (u.a. Bad Radkersburg, Sicheldorf) zunehmend ausgebreitet.
Samtpappel (Abutilon theophrasti)
Die Samtpappel ist wärmebedürftig und bevorzugt feuchte, gut mit Nährstoffen versorgte Böden. Die Samtpappel kommt zurzeit in den Bundesländern Steiermark, Burgenland, Kärnten und Niederösterreich regional vor. Erste Vorkommen sind auch aus Oberösterreich bekannt.
Weißer Amarant (Amaranthus albus)
Der Weiße Amarant ist sehr wärmebedürftig und ein Zeiger für trockenere Standorte.
A. albus
stammt aus Gebieten mit meridionalem bis subtropischem Klima, und zwar aus dem Süden der Vereinigten Staaten und Mexiko.
Portulak (Portulaca oleracea)
Der Portulak bevorzugt warme Standorte (Sommerwärme) und lockere, nährstoffreiche Böden. Hauptsächlich besiedelt die Art trockene Ruderalfluren, Gärtnereien, Weingärten, Hackfrucht- und Gemüsekultur
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