Feuerbrand in den Bundesländern 2011
Aktuell INFOS aus den Bundesländern 2011
Burgenland
http://www.heiligenkreuz-lafnitztal.at/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=269&Itemid=108
Kärnten
http://www.lk-kaernten.at/netautor/napro4/appl/na_professional/parse.php?id=2500%2C1590146%2C%2C
Niederösterreich
http://www.agrar-net.at/?id=2500%2C%2C1368310%2C
Steiermark
http://www.agrar.steiermark.at/cms/ziel/13082183/DE/
Wien
http://www.agrarnet.info/?id=2500%2C1590145%2C%2C
Tirol
http://ogb.lk-tirol.at/index.php?id=407&topId=107
Vorarlberg
http://www.agrarnet.info/?id=2500%2C%2C%2C3362
Feuerbrandsituation in Österreich Stand 12. Mai 2011
Die Kernobstblüte ist vorbei, in den meisten Regionen geht die Inkubationszeit zu Ende. Erste Feuerbrandsymptome könnten in den nächsten Tagen sichtbar werden. Es wird daher empfohlen (insbesondere bei Standorten mit Vorjahresbefall) Kontrolle auf Feuerbrandsymptome durchzuführen.
Steiermark: Bei Birnen wurden bereits Anfang April für einen Tag Infektionsbedingungen erreicht, allerdings blühten erst etwa 10% der Birnenanlagen, bei den nachfolgenden kritischen Terminen waren Birnen bereits abgeblüht. Für Äpfel wurden am 24./25. April Infektionsbedingungen errechnet. Erste Symptome wurden diese Woche bereits an einem Betrieb in der Weststeiermark festgestellt. Wegen der derzeit hohen Temperaturen und der noch nicht ganz abgelaufenen Inkubationszeit ist mit dem Sichtbarwerden möglicher Schadbilder in den nächsten Tagen zu rechnen.
Niederösterreich: Nach einer längeren Trockenperiode ohne Feuerbrandgefahr wurden für 24. und 25., teilweise auch bereits für 23. April Infektionsbedingungen erreicht. Die Apfelblüte war zu diesem Zeitpunkt voll im Gange, die Birnen haben je nach Lage und Sorte auch noch geblüht.
Burgenland: Die Hauptblüte ist im Erwerbsobstbau ohne Feuerbrandgefahr vorüber gegangen. Im Streuobstbereich kann noch nicht abschließend über potentielle Infektionen berichtet werden. Schadbilder wurden noch nirgends entdeckt.
Oberösterreich: zu Ostern wurden die Infektionsbedingungen erreicht, Befallsmeldungen liegen zur Zeit noch nicht vor
Tirol: Für Apfel herrschten in drei Gebieten an jeweils einem Tag Feuerbrand-Infektionsbedingungen. Während der Birnenblüte gab es keine Infektionsgefahr.
Vorarlberg: Aufgrund hoher Temperaturen wurden je nach Region zwischen 21. und 25. April Infektionsbedingungen für Apfel und Birne erreicht. Bisher wurden noch keine Feuerbrandfälle gemeldet.
Kärnten: Die Witterung in Kärnten war zu kühl für mögliche Feuerbrandinfektionen.
Wien: Es ist keine Feuerbrandprognose etabliert, bei routinemäßigen Kontrollen ehemaliger Befallsstellen und bei Vermarktern wurden bisher keine Feuerbrandsymptome festgestellt.
Salzburg: Aufgrund der trockenen Witterungsbedingungen und entsprechender Temperaturen wird damit gerechnet, dass es heuer keine Feuerbrand-Infektionsbedingungen gab.
Nach bisherigen Rückmeldungen wurde 2011 deutlich weniger Streptomycin zur Feuerbrandbekämpfung eingesetzt als im Vorjahr.
P.S.
Schweiz: Am 10.5. wurden erste starke Symptome von Blüteninfektionen an Äpfel und Birnen aus dem Kanton Luzern gemeldet.
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