Symptome
Wachsen Pflanzen aus infizierten Samen heran, so sind an ihnen sehr lange keine Symptome zu sehen, erst bei der Bildung der ersten Früchte wird dies meistens der Fall sein. Da die Bakterienwelke eine gefäßparasitäre Welkekrankheit ist, welkt oft nur eine Hälfte des Blattes oder der Pflanze.Die Gefäße kranker Pflanzen sind gelbbraun verfärbt. Aus ihnen lässt sich Bakterienschleim drücken. Erste Symptome sind reversible Welkeerscheinungen von Pflanzen bei höheren Temperaturen. Bemerkenswert sind jedoch braune Nekrosen zwischen den Blattadern auf den Blättern. Diese braunen Flecken sehen aus, als wären auf den Blättern Wassertropfen verblieben und bei Sonneneinstrahlung durch Brennglaswirkung der Wassertropfen das darunter liegende Blattgewebe verbrannt. Diese Nekrosen sind jedoch die ersten Anzeichen auf einen Befall durch die Bakterienwelke, ohne dass noch eine Welkeerscheinung an den Pflanzen beobachtet werden kann. Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium kommt es schließlich zu einer irreversiblen Welke und die Pflanzen verdorren. An den Früchten entstehen die sogenannten „Vogelaugenflecken“. Es sind dies 2 bis 4 mm große Flecken mit braunem, kraterartig aufgerissenem Zentrum, das von einem deutlichen weißen Hof umgeben ist. Gehäuft treten diese Vogelaugenflecken nach dem Entspitzen und bei feuchter Witterung auf. Im Inneren der Früchte können braune, hohle Stellen entstehen, es werden oft keine Samen ausgebildet. Die Krankheit breitet sich bei Temperaturen zwischen 26 und 28°C am stärksten aus. Geringfügige Sortenunterschiede in der Anfälligkeit sind bekannt.

- Beginnende Welke an Blattspitzen

- Toxinflecken an Blatt

- Beginnende Toxinfleckenbildung an Blatt

- Befall an Frucht, so genannte Vogelaugenflecken
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