Schadsymptome und Schäden

Die Lebensweise des Citrusbockkäfers erschwert dessen Auffinden, da er sich hauptsächlich im Wurzelbereich befindet.
Erste Befallszeichen sind oft Bohrspäne am Stammfuß und im Wurzelbereich, die durch die Fraßtätigkeit der Larven entstehen, sowie Ausbohrlöcher des Käfers, durch die er sich aus dem Holz ins Freie bohrt. In Italien wurden bis zu 130 Ausbohrlöcher an einem einzigen Baum gezählt.
Die massiven Schäden entstehen durch die Fraßgänge. Sie gehen tief ins Holz und verringern einerseits die Standfestigkeit der Bäume (Aushöhlung des Stammfußes), andererseits unterbrechen sie den Saft- und Nährstofftransport, und der Baum stirbt in Folge ab. Die Ausbohrlöcher der Käfer sind außerdem ideale Eintrittstellen für holzzersetzende Pilze. Der Reifungsfraß der Käfer führt zusätzlich zu Welkeerscheinungen.

Bild mit Bohrspänen die aus dem Bohrloch ausgeworfen werden. Am zweiten Bild sind die
Bohrspäne (© M. Maspero, Fondazione Minoprio, Como)
Fraßgänge der Larven und Sekundärinfektion im Holz zu sehen. Beide Bilder wurden von M. Maspero, Fondazione Minoprio, Como angefertigt.
Fraßgänge der Larven und Sekundärinfektion im Holz (© M. Maspero, Fondazione Minoprio, Como)

Institut für Saat- und Pflanzgut, Phytosanität, Bienen

Institut: Institut für Saat- und Pflanzgut, Phytosanität, Bienen
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