Reiseinformation zur Fußball-WM 2010 in Südafrika
Etwa 10 Prozent aller Pflanzenarten der Welt – über 20.000 Arten – sind in Südafrika beheimatet. Eine Vielzahl der uns bekannten Arten an Blütenpflanzen stammt ursprünglich von dort, beispielsweise Pelargonien, Strelitzien, Lebende Steine, Klivie und Protea. Bei dieser Pflanzenvielfalt kann es für Fußball-WM-Fans verlockend sein, ein paar pflanzliche Souvenirs mitzunehmen.
Allerdings unterliegen alle lebenden Pflanzen einer strengen Einfuhrkontrolle, wenn sie in die Europäische Union mitgebracht werden. Auch für Saatgut und Früchte bestimmter Pflanzen sowie Erde bestehen Einfuhrregelungen oder gar Einfuhrverbote. Der Grund dafür liegt in der Einschleppungsgefahr von Pflanzenkrankheiten oder -schädlingen, die als blinde Passagiere mitreisen. Diese könnten in der heimischen Land- und Forstwirtschaft zu katastrophalen wirtschaftlichen Schäden führen.
Importbestimmungen:
Die Bestimmungen für den Import von Pflanzen sind sehr umfangreich;
so dürfen Pflanzen z. B. nur mit einem Pflanzengesundheitszeugnis
des Herkunftslandes importiert werden. Darüber hinaus ist die Einfuhrkontrolle der Pflanzen mit Gebühren verbunden, sodass sich die Mitnahme von Pflanzen in den meisten Fällen nicht lohnt.
Einfuhrverbote:
Einem Einfuhrverbot aus Südafrika unterliegen beispielsweise:
- Zitruspflanzen
- Weinreben
- Nachtschattengewächse, wie z. B. Petunien
- Erde
Für die private Mitnahme ohne Kontrolle sind erlaubt (pro Person):
- 1 Strauß Schnittblumen
- 15 kg Obst
Um Unannehmlichkeiten bei der Rückreise zu vermeiden, informieren Sie sich bitte rechtzeitig über die bestehenden Einfuhrvorschriften!
Kontakt:
Bundesamt für Ernährungssicherheit
Amtlicher Österreichischer Pflanzenschutzdienst
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien
Tel. +43 (0) 50 555 - 33326
Fax: +43 (0) 50 555 - 33303
E-mail: pflanzengesundheit@baes.gv.at
www.baes.gv.at
Folder Fußball-Weltmeisterschaft
Saat- und Pflanzgut, Phytosanit
Institut: Saat- und Pflanzgut, Phytosanit
Ort: 1220, Spargelfeldstrasse 191
Dienstort: Wien
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