Die Produktion gesunder Pflanzen ist die Voraussetzung für die Herstellung qualitativ hochwertiger Lebensmittel. Mit den vielfältigen Fragestellungen und Aufgaben rund um die Gesunderhaltung von Pflanzen befasst sich das Institut für Pflanzengesundheit. Es schafft die Voraussetzungen für die vorbeugende Sicherstellung gesunder Pflanzen durch den SCHUTZ der österreichischen PFLANZENPRODUKTION vor EINSCHLEPPUNG und AUSBREITUNG gefährlicher QUARANTÄNESCHADERREGER.

QUARANTÄNESCHADERREGER sind Organismen mit potentieller Schadwirkung auf Pflanzen in gefährdeten Gebieten, in denen sie bisher noch nicht auftreten oder dort nicht weit verbreitet sind.
Es handelt sich um wirtschaftlich bedeutsame Schaderreger, die durch Handel und Verkehr oder auf natürliche Verbereitungsweise aus ihrem Ursprungsgebiet in Gebiete in denen sie bisher nicht aufgetreten sind, eingeschleppt werden können.
Quarantäneschaderreger dürfen weder auf Pflanzen noch auf Gegenständen (Verpackung) eingeschleppt werden und ihre Ausbreitung ist mit geeigneten Maßnahmen zu bekämpfen.
Das Auftreten von Quarantäneschaderregern ist meldepflichtig.
Quarantäneschaderreger sind gesetzlich geregelt.

Rechtliche Grundlagen hierzu sind das Pflanzenschutzgesetz 1995, das Pflanzgutgesetz 1997, Untersuchungen und Begutachtungen gem. Saatgutgesetz 1997 und diverse EU-Regelungen, wie z. B. Richtlinie 2000/29/EG.

Das Institut für Pflanzengesundheit ist nationales Referenzlabor für pflanzliche Quarantäneschadorganismen (QSO) in Österreich mit hoher Kompetenz in

  • Identifikation und Diagnostik von Quarantäneschaderregern mit anerkannten und akkreditierten Methoden gemäß ISO 17025 (z. B.: Maiswurzelbohrer, Feuerbrand, u.v.a.)
  • Forschung auf dem Gebiet phytosanitär regulierter und nicht regulierter QSO und anderer Schaderreger
  • EU-Monitorings gemäß EU-Richtlinien und EU-Entscheidungen
  • Invasive alien species
  • Pest-risk-assessment-Studien

Umfangreiche Referenzsammlungen tierischer und pflanzlicher Schadorganismen ergänzen die Diagnostik.

Das Institut für Pflanzengesundheit ist amtlich anerkannte Versuchseinrichtung für Labor-, Glashaus- und Freilandtestungen von Pflanzenschutzmitteln.

Das Institut für Pflanzengesundheit führt Warndienste über das Auftreten von Schaderregern durch, wie z. B.: Warndienst Pflanzengesundheit

  • Traubenwickler im Weinbau
  • Apfel- und Pflaumenwickler im Obstbau
  • Halmbruch und Septoria im Getreidebau

Nationale und internationale Kooperationen, besonders in der EU, in der EPPO, IOBC, ISHS, u. ä. Organisationen.

Weitere Informationen können Sie auch den Foldern des Institutes für Pflanzengesundheit entnehmen.

Weitere Informationen über das Institut für Pflanzengesundheit

Hier kommen Sie zum Institut für Kartoffel und pflanzengenetische Ressourcen.

 

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