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Verfügbarkeit von "gentechnikfrei" hergestellten Zusatzstoffen

Maisfeld
Bild: Getty

Die „Weiße Gentechnik“ hat mit dem Einsatz von gentechnisch veränderten Mikroorganismen (GVM) in geschlossenen Produktionssystemen in den letzten 10 Jahren sehr stark an Bedeutung zugenommen. Nahezu alle Aminosäuren (außer Methionin) und immer mehr Vitamine werden durch einen Fermentationsprozess mit einem GVM hergestellt oder werden aus einem GVO-hältigen Rohmaterial (z.B. Vitamin E aus Soja- oder Maisöl) extrahiert.

Bei der Herstellung von Vitaminen, Aminosäuren und Enzymen bietet dieses Herstellungsverfahren neben wirtschaftlichen Vorteilen (z.B. höherer Ertrag) auch bedeutende umweltrelevante Aspekte (z.B. die Verwendung nachwachsender Rohstoffe oder einen reduzierten Einsatz hochgiftiger Chemikalien/Umweltgifte).

Die Verfügbarkeit von einigen "konventionell" hergestellten Vitaminen und Enzymen sowie den meisten Aminosäuren ist aufgrund aufwendigerer Produktionsverfahren stark zurückgegangen, was gerade in einigen landwirtschaftlichen Produktionssystem (z.B. der biologischen Landwirtschaft) zu einem Mangel an Mikronährstoffen führen kann.

Aktuelle Recherchen der AGES über die Verfügbarkeit und die neuesten rechtlichen Grundlagen zur Richtlinie Codex "Gentechnikfreie Produktion" sind in den nachstehenden Dokumenten zusammengefasst. Bitte beachten Sie insbesonders auch die folgende Mitteilung zur Verfügbarkeit von gentechnikfrei hergestelltem Vitamin B2

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