Richtlinie für die Anwendung von Kompost aus biogenen Abfällen in der Landwirtschaft überarbeitet

- Foto: Fachbeirat für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz
Boden ist die wichtigste Produktionsgrundlage der Landwirtschaft. Ein ausreichender Gehalt an organischer Substanz, ein intaktes Bodenleben und entsprechende Nährstoffvorräte sind für die Bodenfruchtbarkeit unverzichtbar.
Mit Kompost aus der überbetrieblichen Kreislaufwirtschaft steht der Landwirtschaft heute ein wertvoller Sekundärrohstoff mit vielfältigen Eigenschaften zur Verfügung. Kompost dient gleichermaßen als Quelle für Nährstoffe und organische Substanz und fördert die biologischen Prozesse im Boden.
Durch eine regelmäßige Zufuhr wird ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit geleistet. Die Anwendung von Kompost kann die Widerstandsfähigkeit der Kulturpflanzen und Böden und damit die Ertragsicherheit erhöhen.
Die konsequente Kreislaufwirtschaft bringt somit einerseits unmittelbare pflanzenbauliche Vorteile. Die Nutzung als Sekundärrohstoff trägt aber auch wesentlich zur Schonung von endlichen Ressourcen wie etwa mineralischen Phosphorreserven bei.
Kompost ist ein „belebter Rohstoff“. Sein komplexer Aufbau setzt ein fundiertes Wissen über sein Verhalten und mögliche Wirkungen der Anwendung voraus.
Die vorliegende Richtlinie fasst die wesentlichsten fachlichen, aber auch rechtlichen Informationen zusammen, die eine zielgerichtete und umweltgerechte Anwendung gewährleisten.
Richtlinie für die Anwendung von Kompost aus biogenen Abfällen in der Landwirtschaft
Kompost ist ein „belebter Rohstoff“. Sein komplexer Aufbau setzt ein fundiertes Wissen über sein Verhalten und mögliche Wirkungen der Anwendung voraus. Die vorliegende Richtlinie fasst die wesentlichsten fachlichen, aber auch rechtlichen Informationen zusammen, die eine zielgerichtete und umweltgerechte Anwendung gewährleisten.
2. Auflage, 2010
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