Projekt "MELISSA" dient dem Schutz der Bienen

- Bienenbestäubung sichert Obsternte
Das AGES-Projekt „Untersuchungen zum Auftreten von Bienenverlusten in Mais und Rapsanbaugebieten Österreichs und möglicher Zusammenhänge mit Bienenkrankheiten und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln“ (Kürzel: „MELISSA“) hat folgende Ziele:
- Dokumentation des Auftretens von Bienenverlusten und Bienenschäden in Österreichs Mais- und Rapsanbaugebieten;
- Ergründung ihrer Ursachen durch Untersuchungen auf Krankheitserreger bzw. Rückstände;
- Entwicklung und Erprobung von Methoden zum Rückstandsnachweis in Bienen und Bienenprodukten;
- Bewertung der Ergebnisse - insbesondere unter dem Gesichtspunkt der durch die Österreichische Zulassungsbehörde (Bundesamt für Ernährungssicherheit) bereits 2008/2009 gesetzten Maßnahmen zur Vermeidung von Bienenschäden bei Verwendung von insektizidgebeiztem Maissaatgut;
- Erarbeitung konkreter Entscheidungshilfen für Behörden, Imker und Landwirte, um Maßnahmen zur Verhinderung von Bienenverlusten durch Pathogene, Parasiten oder Pflanzenschutzmitteleinsatz, umzusetzen.
Dieses Projekt wird bereichsübergreifend in Zusammenarbeit mit den thematisch betroffenen AGES-Instituten und Fachbereichen (Bienenkunde; Pflanzenschutzmittelbewertung und –zulassung; Saatgut; Sortenwesen; Pflanzengesundheit; Kompetenzzentrum Rückstandsanalytik; Daten Statistik, Risikobewertung), dem Imkersektor und Vertretern der Landwirtschaftskammern aus den Bundesländern mit den größten Anbauflächen durchgeführt.
Ansprechpartner für Rückfragen:
Institut für Bienenkunde
Dr. Rudolf Moosbeckhofer (Projektleiter)
rudolf.moosbeckhofer@ages.at
AGES
Ort: 1220, Spargelfeldstraße 191
Dienstort: Wien
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Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit