Projektziele
- • Auslotung der Möglichkeiten und Grenzen herkömmlicher und neuer Methoden zur Authentizitätsprüfung von Honig
- • Klärung der Frage, welche Information zur Honigauthentizität sich mit welchen Parametern (Sensorik, Mikroskopie/Pollenanalyse, herkömmliche chemisch-physikalische Parameter, neue bisher nicht routinemäßig geprüfte Parameter) gewinnen lassen und wo Grenzen der jeweiligen Methodik liegen
- • Auslotung der Möglichkeiten, die sich aus der Zusammenschau dieser Parameter ergeben, insbesondere durch Anwendung moderner multivariater Methoden
- • Verbesserung der Aussagekraft der Authentizitätsprüfung von Honig, Klärung/Quantifizierung der erreichbaren Aussagesicherheit als Basis für fundierte Gutachterentscheidungen
- • Verbesserter Konsumentenschutz durch nachvollziehbare und überprüfbare Kriterien hinsichtlich der geografischen bzw. botanischen Herkunft des Honigs
- • Schutz der einheimischen Imkerei vor unlauterem Wettbewerb
- • Stärkung der Vermarktung von österreichischem Honig mit territorialen, regionalen, oder botanischen Herkunftsbezeichnungen
- • Positiver Nebeneffekt: im Rahmen der Pollenuntersuchungen werden Daten zum Vorkommen von Pollen möglicher GVO-Pflanzen (z.B. Raps, Soja, Sonnenblume) in verschiedenen Honigen gewonnen, die für eine Risikobewertung der Auswirkung eines allfälligen künftigen Anbaues transgener Pflanzen in Österreich wertvoll sein können.
Saat- und Pflanzgut, Phytosanit
Institut: Saat- und Pflanzgut, Phytosanit
Ort: 1220, Spargelfeldstrasse 191
Dienstort: Wien
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Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit