Aktuelle Informationen der OIE

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Informationen um Übersetzungen des englischen Textes der OIE-Seite handelt. Die jeweiligen Kurzinformationen beziehen sich immer nur auf den Zeitpunkt der Information. Den gesamten Text (englischer Text) entnehmen Sie bitte dem angegebenen LINK.

Informationen zu den Schutzmaßnahmen bezüglich der Schweineproduktion finden Sie auf der Seite der FAO (Food and Agriculture Organization der United Nation)

Meldungen in umgekehrter Reihenfolge:

OIE Weekly disease Informations

16.11.2009 OIE actions on pandemic H1N1 2009 in animals

05.11.2009 Auftreten von A/H1N1 bei Schweinen in China-Taipei

04.11.2009 http://www.oie.int/eng/press/en_091104.htm

Die OIE verfügt seit Ausbruch der pandemischen A/H1N1 über ein hervorragendes Meldesystem hinsichtlich der Erkrankung von Tieren durch A/H1N1.

Anhand der bis zu diesem Zeitpunkt durchgeführten Studien an erkrankten Tieren muß davon ausgegangen werden, dass keine Gefährdung der Menschen durch infizierte Tiere bzw. Tierprodukte eintreten kann. Die OIE setzt ihre Maßnahmen bzw. wissenschaftlichen Untersuchungen fort und empfiehlt die effektive Implementation internationaler Standards weltweit.

27.10.2009 Pandemic influenza A/H1N1 virus in Iceland - Wirtstiere: Schweine (englisch)

23.10.2009 Pandemic H1N1 2009 in Canada Wirtstiere: Puten (englisch)

12.10.2009 Auftreten von H1N1 bei einem Schwein in Norwegen (englisch)

18.09.2009  Aktuelle Information über die Schweinegrippe in Irland Wirtstiere: Schweine (englisch)

15.07.2009   Data-Sheet der OIE zu Schweineinfluenza (englisch)

21.07.2009   Die Rolle der OIE hinsichtlich H1N1 (englisch)


13.07.2009   http://www.oie.int/eng/press/en_090713.htm

H1N1 breitet sich kontinuierlich weltweit aus - bis jetzt gibt es jedoch keine Anzeichen, dass Tiere bei der epidemiologischen Ausbreitung eine Rolle spielen.

Alle Forschungsarbeiten diesbezüglich werden aufrechterhalten. Die OIE erweitert das Aufgabengebiet der Nationalen Referenzlabors um die Expertise aller bei Tieren auftretenden Influenza-Stämme und fördert Studien über diese Viren, die der Mensch-Tier Beziehung dienen. Das OIE/FAO globale Netzwerk OFFLU hat bereits seinen Aktionsrahmen hinsichtlich der Influenza-Virus - Diagnose und Schweineforschung erweitert.

Alle bisher gesetzten Maßnahmen sind gültig:

  • Nationale Überwachung in höchster Qualität seitens Veterinär- und Lebensmittelbehörden werden durchgeführt (effektives Monitoring bei Respirationssymptomen von Tieren, Benutzung adäquater diagnostischer Methoden und Meldung an die OIE - "Emerging Disease" Status).
  • Bei  Auftreten von H1N1 in einem Tierbetrieb, müssen "Surveillance-Studien" und eine sofortiger Tiertransportstop lt. Plan durchgeführt werden, der Transfer von klinisch gesunden Schweinen zum Schlachthaus kann unter Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden.
  • Das Keulen von Schweinen ist keine entsprechende Maßnahme zur Eindämmung der Epidemie.
  • Maßnahmen zum Importstop von Schweineprodukten  und Schweinen aus Ländern mit menschlichen Fällen von A/H1N1 sind gegenstandslos und sind nicht im Sinne der OIE und allen anderen internationalen Organisationen für Tiergesundheit und Nahrungssicherheit.
  • Die OIE weist nochmals daraufhin, dass das Keulen von Schweinen nicht zur Eindämmung der Schweinegrippe führt und daher nicht weiterhilft. Die Länder, in denen Keulen der Schweine durchgeführt wird, sind veranlasst dies im Sinne der OIE durchzuführen (OIE international standards on animal welfare and killing methods for disease control purposes (Volume 1; Section 7; Chapter 7.6 of the Terrestrial Animal Health Code; http://www.oie.int/eng/normes/mcode/en_chapitre_1.7.6.htm.
  • Schweinefleisch und Schweinefleischprodukte sind keine Infektionsquelle für den Menschen.

Die OIE empfiehlt allen Mitgliedstaaten geeignete Maßnahmen zu treffen.


11.06.02009 http://www.oie.int/eng/press/en_090611.htm

Die Neue Grippe hat die Einstufung 6 des Influenza-Pandemieplanes erreicht. Bis jetzt konnte jedoch ein Zusammenhang mit Tieren bzw. Einfluss von Tieren bei der Verbreitung der Grippe nicht festgestellt werden. Die bereits angelaufenen wissenschaftlichen Untersuchungen bezüglich A/H1N1 im Bereich der Tiergesundheit und der Öffentlichen Sicherheit werden fortgesetzt. 

Die OIE wiederholt ihre bereits gesetzten Maßnahmen:

  • Nationale Veterinär-Dienste müssen für ein angemessenes Monitoring von mit Krankheitssymptomen zeigenden Tieren und deren diagnostische Untersuchung sorgen.
  • Schweinefleisch und dessen Produkte stellen laut WHO, FAO, Codex Alimentarius Commission und der OIE bei guter hygienischer Praxis keine Infektionsquelle dar.
  • Maßnahmen zum Importstop von Schweineprodukten  und Schweinen aus Ländern mit menschlichen Fällen von A/H1N1 sind gegenstandslos und sind nicht im Sinne der OIE und allen anderen internationalen Organisationen für Tiergesundheit und Nahrungssicherheit.
  • Die OIE weist nochmals darauf hin, dass das Keulen von Schweinen nicht zur Eindämmung der Schweinegrippe führt und daher nicht weiterhilft. Die Länder, in denen Keulen der Schweine durchgeführt wird, sind veranlasst dies im Sinne der OIE durchzuführen (OIE international standards on animal welfare and killing methods for disease control purposes (Volume 1; Section 7; Chapter 7.6 of the Terrestrial Animal Health Code; http://www.oie.int/eng/normes/mcode/en_chapitre_1.7.6.htm).


20.05.2009 http://www.oie.int/eng/press/en_090520.htm

Die OIE spricht sich erneut gegen das zwecklose Keulen von Schweinen aus. Keulen ist keine Garantie für den Schutz der öffentlichen Sicherheit. Die OIE empfiehlt den Ländern, die sich zum Keulen entschlossen haben, dies nach den internationalen Standards der OIE durchzuführen (OIE international standards on killing methods for disease control purposes (Volume 1; Section 7; Chapter 7.6 of the Terrestrial Animal Health Code;http://www.oie.int/eng/normes/mcode/en_chapitre_1.7.6.htm).


07.05.2009 http://www.oie.int/eng/press/en_090507_bis.htm

FAO, WHO, OIE Standpunkt: Die Verbreitung der "Neuen Grippe" und die Erkrankung der Schweine in Kanada bewirkte eine vermehrte Kontrolle bezüglich Schweineprodukte.
Es gibt keine Daten über die Infektion des Menschen mit dem "Neuen Grippe-Virus" durch Konsumation von Schweinefleisch und Schweineprodukte. Erhöhte Temperaturen (z.B. 70°C/160°F), wie sie beim Kochvorgang benutzt werden, inaktivieren das in rohem Fleisch möglicherweise vorhandene Influenzavirus. Schweine und Schweineprodukte sind, hält man bei der Handhabung die Hygienemaßnahmen der WHO, der "Codex Alimantarius Commision" und der OIE ein, keine Quelle für eine Infektion. Die Veterinärbehörden der Länder sind veranlasst dazu zu sorgen, dass Fleisch von erkrankten bzw. von verendeten Schweinen nicht in den Handel kommt.

07.05.2009 http://www.oie.int/eng/press/en_090507.htm

Die OIE wird aufgrund der Erkrankung der kanadischen Schweine mit "Neuer Grippe" adäquate Regelungen treffen - in der Zwischenzeit steht die kanadische Farm unter strikter Quarantäne, solange bis die Veterinärbehörden bestätigen, dass kein Schwein der Farm mehr an "Neuer Grippe" erkrankt ist. Die OIE bekräftigt in der Aussendung vom 07.05.2009 nochmals ihren Standpunkt vom 02.05.2009 über die Sicherheit von Schweinefleisch und Schweineprodukte und wiederholt ihre Aussage, dass die Veterinärbehörden der Länder dafür verantwortlich sind, dass kein Schweineprodukt erkrankter Schweinen in den Lebensmittelhandel kommt.


04.05.2009 http://www.oie.int/eng/press/en_090504.htm

Am 02.05.2009 wurden in Kanada Schweine nach Kontakt mit einem an Grippe erkrankten, aus Mexiko zurückgekehrten Farmer mit A/H1N1 infiziert. Die Schweine zeigten einen milden Verlauf der Erkrankung und haben sich bereits wieder erholt. Die kanadischen Behörden trafen sofort angemessene Vorkehrungen in Form von Quarantänemaßnahmen. Wissenschaftliche Studien über die Empfänglichkeit von Tieren gegenüber A/H1N1 sind in Arbeit. Alle bisher getroffenen Vorkehrungen der OIE bleiben aufrecht.


03.05.2009 http://www.oie.int/eng/en_index.htm

Gemeinsame Mitteilung vom 02.05.2009 der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations), der OIE (World Organisation for Animal Health), der WHO (World Health Organisation) und der "World Trade Organisation": der Umgang mit Schweineprodukten, sofern die hygienischen Maßnahmen - wie sie von der WHO, FAO, und der "Codex Alimentarius Commission" empfohlen werden - eingehalten werden, stellt kein Infektionsrisiko für den Mensch dar.

Zur Zeit gibt es keine Daten über die Übertragung des Virus durch Schweineprodukte. Die Einführung von Maßnahmen basierend auf dem "OIE Terrestrial Animal Health Standards Code" betreffend des Handels mit Schweinen und -produkten  ist daher zum heutigen Zeitpunkt nicht notwendig.

Es ist jedoch wichtig, dass Veterinärbehörden mit den Gesundheitsbehörden insofern kooperieren als Schweineherden mit Krankheitssymptomen und mit Verbindung zu menschlichen A/H1N1 Erkrankungen speziell untersucht werden.

30.04.2009  http://www.oie.int/eng/press/en_090430.htm

Der OIE rät dringend vom Keulen der Schweine ab.

Laut wissenschaftlichen Informationen, die der OIE und deren Partner vorliegen, gibt es zur Zeit keine Erkrankungen bei Schweinen durch A/H1N1 bzw. eine dokumentierte Übertragung von A/H1N1 vom Schwein zum Mensch.

Das „Neue Virus“ (bzw. die Nordamerikanische Grippe) ist, wie bereits mehrfach erwähnt, ein Influenzavirus mit genetischen Anteilen von Menscheninfluenzaviren, Vogelinfluenzaviren und Schweineinfluenzaviren. Es gibt zur Zeit auch keine Daten, dass Schweineinfluenza durch den Genuss von Schweinefleisch bzw. anderer Schweineprodukte auf den Menschen übertragbar ist.

Das Keulen von Tieren ist aus oben genannten Gründen nicht sinnvoll. Die OIE rät zur vermehrten Überwachung des Krankheitsverlaufes der Nordamerikanischen Grippe und zur Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen in Schlachtbetrieben bzw. bei dem Umgang mit Schweinen.

Die OIE arbeitet sowohl eng mit den Referenzlaboratorien der Länder zusammen bzw. mit deren Partnerorganisationen, als auch auf wissenschaftlicher Basis mit der WHO und der „UN Food and Agriculture Organisation“. Die OIE wird, falls nötig, Maßnahmen hinsichtlich Sicherheit und Handel erteilen.

In der Zwischenzeit arbeiten die Veterinärbehörden eng mit den Behörden der Humanmedizin zusammen. Die Zusammenarbeit umfasst die Beobachtung von Schweinepopulationen in Bezug auf mögliche Krankheitsfälle bei Schweinen, insbesondere in Verbindung zum humanem A/H1N1 Geschehen.


28.04.2009  http://www.oie.int/eng/press/en_090428.htm

Die OIE weist darauf hin, dass bis zum heutigen Tag der Ausbruch von Schweinegrippe in Mexiko und USA in keinem Zusammenhang mit erkrankten Schweinepopulationen steht. Die OIE  bevorzugt daher zur Zeit für diese Form der Grippe den Namen „Nordamerikanische Grippe“. Da bis zu diesem Zeitpunkt kein tierischer Krankheitsfall in den Gebieten mit humanen Erkrankungen bestätigt wurde, ist es derzeit nicht notwendig, spezielle Maßnahmen bezüglich internationalem Handel mit Schweinen und Schweineprodukten zu treffen.

Anmerkung der AGES: mit 03.05.2009 wird die "Schweinegrippe" auch als "Neue Grippe" bezeichnet

29.04.2009  Keine neuen Informationen

27.04.2009  http://www.oie.int/eng/press/en_090427.htm

Bei den in Mexiko und USA aufgetretenen Viruserkrankungen handelt es sich um Mensch zu Mensch Infektionen. Es gibt zur Zeit keinen Hinweis, dass das Virus über Lebensmittel übertragen wird.

Maßnahmen zur Überwachung von H1N1 und bezüglich des Handels mit Schweinen finden Sie im Text.

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