ERSTELLT: 02.12.2010

Die Weihnachtszeit naht - Hochsaison im Spielzeugkauf

Gerade in den letzten Wochen vor Weihnachten muss manchmal schnell noch ein Geschenk besorgt werden, in der Hektik nicht immer wohlüberlegt.
Das richtige Spielzeug ist aber entscheidend für die Entwicklung unserer Kinder. Daher sollte man sich gerade beim Spielzeugkauf die nötige Zeit nehmen, sich beraten lassen, gut überlegen, was das Kind in seiner augenblicklichen Entwicklungsphase braucht.

Spielend entdecken Kinder die Welt:

Auswahl aus einer Puppenküche

Spielsachen sollen dem Begreifen der Umwelt dienen, die Fantasie anregen und vor allem Spaß machen. Aber jedes Kind ist anders und hat unterschiedliche Vorlieben. Deshalb sollten Sie sich vor dem Gang ins Spielwarengeschäft Gedanken über das richtige Spielzeug für Ihr Kind machen: Wo liegen seine Interessen, welche Entwicklungsstufe macht es gerade durch und welche Anregungen braucht es dafür? Die Überlegung „Weniger ist oft mehr“ sollte dabei im Vordergrund stehen.

Das Spielzeug soll die Entwicklung fördern:

Spielzeug, das sich von selbst bewegt oder alle möglichen Leuchteffekte und schrillen Tönen aussendet, erregt kurzfristig Aufmerksamkeit und oft den spontanen Wunsch bei Kindern, dieses zu besitzen. Der Spielwert ist allerdings meist gering, das Spielzeug wird sehr schnell uninteressant. Ein einfacher Baukasten dagegen fordert das Kind, regt seine Phantasie an, fördert die Kreativität und bleibt lange Zeit interessant.

Achten Sie auf die Qualität des Spielzeugs:

Viele Spielwaren werden heute zu sehr niedrigen Preisen angeboten, sodass man verleitet ist, ein Schnäppchen zu machen. Überprüfen Sie das Spielzeug vor dem Kauf mit allen Sinnen. Nehmen Sie es, wenn möglich, in die Hand, drehen, wenden und schütteln Sie es, ziehen Sie an befestigten Einzelteilen. Ist alles fest und stabil? Scharfe Kanten und leicht ablösbare Einzelteile wie Knöpfe, Laschen oder die Augen von Puppen und Plüschtieren sind für Kleinkinder gefährlich. Färbt der Lack ab? Riecht das Spielzeug unangenehm? Lieber Hände weg! Auch stark parfümierte Spielsachen können Allergien fördern. Beachten Sie bei Geräusche erzeugendem Spielzeug auch die Lautstärke: Zu lautes Spielzeug kann das empfindliche Gehör von Kleinkindern schädigen. Melodien und Klänge hingegen schulen das Gehör der Babies.

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Was nicht ins Kinderzimmer soll:

Immer wieder ereignen sich schwere Unfälle, bei denen Kinder Kleinspielzeug oder locker befestigte Kleinteile verschlucken. Dies betrifft besonders Babys und Kleinkinder, da sie ihre Umwelt vor allem mit dem Mund erkunden. Schnüre, Kordeln, Seile oder Bänder können sich leicht um den Hals von Kindern schlingen. Beachten Sie die diesbezüglichen Warnhinweise auf Spielzeug für die "Größeren" und schauen Sie darauf, dass es nicht in die Hände Ihrer "Kleineren" kommt.

Vergessen Sie nie den unglaublichen Einfallsreichtum Ihrer Kinder:

Geschoßspielzeug

Sie haben das Spielzeug sorgfältig ausgewählt. Trotzdem sind sie sich nicht sicher hinsichtlich der Sicherheit oder der Unschädlichkeit des Produktes. In diesem Falle wenden Sie sich bitte an das Marktamt in Ihrer Nähe, an die zuständige Lebensmittelinspektion Ihres Bundeslandes oder an die SpielzeugexpertInnen der AGES unter 050555-41730.

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Noch mehr Tipps

zum Spielzeugkauf finden Sie in der Broschüre des Gesundheitsministeriums, die Sie auch unter folgender Nummer anfordern können:
Tel.: +43 (810) 81 81 64
oder
broschuerenservice@bmg.gv.at

Download der Broschüre

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LMS Spezialmatices, Spielzeug

Institut: LMS Spezialmatices, Spielzeug
Ort: 4021, Wieningerstrasse 8
Dienstort: Linz

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