Kaum Pestizid-Rückstände in Tiefkühlgemüse

Immer mehr Verbraucher setzen auf Tiefkühlkost, dementsprechend hat das Gemüsesortiment an Vielfalt gewonnen. Tiefkühlgemüse kann unabhängig von der Saison eingekauft und für Monate im „Drei-Sterne-Gefrierfach“ gelagert werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Vitamingehalt in Tiefkühlprodukten nur unwesentlich abnimmt. Vor allem aber spart man sich das Waschen, Putzen und Kleinschneiden – das frostige Gemüse kommt fix und fertig aus der Tüte und braucht nur noch im Topf oder der Mikrowelle gegart zu werden.

Untersuchungsergebnisse 2008

Ein Themenschwerpunkt 2008 im Kompetenzzentrum Pflanzenschutzmittelrückstände Innsbruck der AGES, der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH,  war die Untersuchung von Tiefkühlgemüse auf Pflanzenschutzmittelrückstände. Von den 54 untersuchten Tiefkühlproben waren ca. 40 Prozent der Proben ohne nachweisbare Rückstände, bei 59 Prozent der Proben lag die Konzentration der gefundenen Wirkstoffe unterhalb des Grenzwertes (davon wiederum 60 Prozent sogar unterhalb der Bestimmungsgrenze). Lediglich in einer Probe Tiefkühlerbsen konnte eine Überschreitung des Grenzwertes durch Procymidon (0.684 mg/kg) festgestellt werden.

Lebensmittelaufsichtsbehörden setzen Maßnahmen

Die Durchführung der Kontrollen liegt bei den Ländern. Die Lebensmittelaufsichtsorgane der Länder ziehen die Proben an den in den Plänen vorgegebenen Stellen (z. B. Einzelhandel, Großhandel) und übergeben sie den dazu befugten Untersuchungsanstalten. Die Ergebnisse der Untersuchungen werden wiederum an die Lebensmittelaufsichtsbehörden der Länder übermittelt und dienen als Grundlage für allfällige Maßnahmen zur Mängelbehebung oder Risikominderung.

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