Heuer deutlich weniger Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Paprika aus Spanien gegenüber den Vorjahren

Paprika spanischer Herkunft wurde in den letzten Jahren wiederholt in den Medien thematisiert. Meldungen über den Nachweis von unerlaubten Wirkstoffen wie Isofenphos-Methyl haben die Konsumenten verunsichert.

Aktuelle Untersuchungsergebnisse des Kompetenzzentrums PSMR Innsbruck zeigen, dass im 1-ten Quartal 2008 die Anzahl der nachgewiesenen Pflanzenschutzmittel-Rückstände in Paprika (Importware) merklich weniger geworden sind.

Waren 2007 von 93 untersuchten Paprika 39 wegen Grenzwertüberschreitungen zu beanstanden, sind es in diesem Jahr von 59 untersuchten Proben nur noch 5.

Bei den 5 Überschreitungen handelt es sich ausschließlich um Überschreitungen nationaler österreichischer Höchstwerte bzw. um Pflanzenschutzmittel, die derzeit in Österreich noch nicht zugelassen sind. Die gutachterliche Risikobewertung der Proben hat ergeben, dass eine gesundheitliche Gefährdung durch den Verzehr dieser Paprika für den Verbraucher auszuschließen ist.

*)   nationaler österreichischer Höchstwert
**) in Österreich derzeit noch nicht zugelassen

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